Tröstliche Apfeltaler

IMG_3185Tröstlich, weil die Verbindung von Zimt und Apfel in Form von etwas Gebackenem eine unglaublich entspannende Wirkung auf mich hat. Zudem ist dies ein Rezept, bei dem eigentlich nichts schief gehen kann.

Erstmals habe ich sie in einem wahren Backrausch zu Ostern probiert und jetzt sind sie eine gern gesehene Bereicherung des Frühstücks, wie das Foto zeigt – schmecken sie doch unglaublich wunderbar mit noch etwas Butter darauf. (Auf dem Foto ist zudem noch etwas geriebener Apfel mit Zitrone, Zimt und Xucker in eine schnelle „Apfel-Marmelade“ verwandelt worden.)

Und da diese Taler so leicht gelingen, sind sie ein guter Einstieg für Menschen wie mich, die dem Backen eher unsicher gegenüberstehen. Ich liebe es, wild nach Lust und Laune Gerichte zu improvisieren, aber beim Backen war ich lange schüchtern – kommt es doch auf Mengen-Verhältnisse an. Aber jedes gelungene Paleo-Backwerk ist ein kleiner Erfolg, über den man sich freuen darf und der ein bisschen mutiger macht. Ein Gericht ist sozusagen die Brücke zum nächsten und diese Reise ist Genuss und Vergnügen.

Meine Zutaten

200 Gramm gemahlene Mandeln
1 Esslöffel Kokosmehl
1 Teelöffel Natron
2 Eier
3-4 Esslöffel Xucker (gestrichen)
Prise Salz
Zimt
Vanille
Xucker

  •  Ofen auf 180 Grad vorheizen
  • Die Eier in einer Schüssel mit dem Xucker quirlen.
  • Die Äpfel dazu reiben.
  • Nun alle trockenen Zutaten mischen. Zimt und Vanille muss jeder nach Belieben dosieren. Ich mag es sehr zimtig.
  • Die Mehlmischung zu der Eiermischung geben und ordentlich verrühren. Am besten mit den Händen, das geht fix.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig in kleinen Häufchen darauf platzieren und diese anschließend zu Talern drücken. Im Schnitt ergeben es bei mir 16 Stück.
  • Nun das Ganze für ca. 15 Minuten in den Ofen und dann abkühlen lassen.

Lecker schmecken die Apfeltaler auch mit etwas Zimtbutter oder natürlich einfach nur so.

Einen Earl Grey dazu und dann passt das.

Guten Appetit!

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4 Gedanken zu “Tröstliche Apfeltaler

  1. Ich habe leider keine Mailadresse gefunden, deshalb einfach mal mitten rein, hoffe das ist ok.
    Du backst – wie ich auch – viel mit Mandelmehl. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass reines Mandelmehl jegliches Gebäck viel zu trocken macht und mische inzwischen 50 % Mandelmehl mit 50 % gemahlenen Mandeln. Das macht das Ergebnis zwar dramatisch kalorienlastiger, aber es wird einfach nicht so trocken.
    Wie machst Du das? Backst Du tatsächlich immer nur mit reinem Mandelmehl? Ich nehme das von Buffbody, weil es bislang das einzige ist, das ich sowohl für Brot, als auch für Kuchen nehmen kann. Alle anderen Sorten schmecken irgendwie nach Marzipan.
    Welches Mandelmehl nimmst Du?

    Grüße und danke für so viele tolle Rezepte 🙂

    • Hallo Juna, ganz lieben Dank für das Kompliment! Ich freue mich immer auf begeisterte Köche und Bäcker zu treffen, 🙂 Die Beobachtung mit dem Mandelmehl stimmt, es hat andere Backeigenschaften (Kokosmehl finde ich noch komplizierter weil es noch mehr Feuchtigkeit zieht). Bei einem Rezept wie den Apfeltalern, lässt sich das Mehl wunderbar mischen mit gemahlenen Mandeln und auch bei dem Erdbeere-Rhbarber-Kuchen. Aber bei anderen Rezepten, wie etwa Cookies oder Cracker, würde ich reines Mandelmehl nehmen, da es feiner ist und die Struktur des Gebäcks weniger bröselig ist. Wenn der Teig zu trocken wird, gebe ich immer etwas extra Flüssigkeit hinzu oder wenn es ganz arg krümelt ein extra Ei, wenn diese im Rezept stehen.
      Buffbody kannte ich noch nicht! Vielen Dank für den Tipp! Ich habe bisher bei der Ölmühle Solling bestellt aber die hatten in der letzten Zeit Lieferschwierigkeiten. Dann bin ich einmal auf den Pati-Versand ausgewichen. aber das ist nicht aus biologischem Anbau und deshalb will ich es nicht. Der einzige Vorzug war, dass es auch schön geschmacksneutral ist. Das Backen mit den Nussmehlen ist echt eine Kunst für sich, ich war früher keine so begeisterte Bäckerin und musste mir alles neu beibringen aber mit der zeit entwickelt man ein Gefühl für die Konsistenz.

  2. Die Lieferschwierigkeiten bei Buffbody gab es beim Mandelmehl auch. Das hat wohl was mit der Erntesituation zu tun, es gab bei kaum einem Händler Mandelmehl für eine Weile. Jedenfalls ist es bei Buffbody deutlich teurer geworden seither (das Kilo Bio-Mandelmehl war vorher 1,50 günstiger). Egal, es ist bislang das einzige, das ich finden konnte ohne diesen Marzipan-Geschmack, und ich kann es somit auch für Pizzaböden und zum Brotbacken nutzen.
    Bislang mache ich es so: salzige Teige nur mit Mandelmehl, süße Teige halb Mandelmehl/ halb gemahlene Mandeln.
    Lieben Gruß 🙂

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