Dem Heugeruch verfallen und ein gefährlich leckeres Unvernunfts-Schoko-Brot

Schokobrot

Schokolade auf dem (Paleo-)Brot und dem Heugeruch verfallen

Ach komm, wir verschwinden einfach kurz. Wir packen nur das Nötigste und die kleine Katze ein und düsen über die Grenze in die  Herzens-Landschaft der Vogesen. Dort, wo die Luft fast prickelt in der Nase und einen der Blick über das Plateau berauscht mit immer neuen Variationen von Grün, Blau, Grau, Braun und allen Sonnen- und Nebelnuancen, die dazwischen liegen. Hier gibt es kein schlechtes Wetter, hier gibt es einen Wald, der jeden Tag ein anderes Gesicht zeigt und einem manchmal Sonnenflecken und dann wieder Pfützen und dahin wieselnde Wasserlaufe vor die Füße zaubert. Da, wo es einem vor Naturschönheit einen Kloss im Hals bescheren kann und wo in der Nacht das Sturmtier über die Wiesen und Felder rast und an den kleinen Häusern und Scheunen zerrt, dass es einem beinahe Angst und  Bange wird. Eben nur beinahe, denn der Wind treibt auch in der Nacht den Heugeruch vor sich her und die Decke wird etwas fester gewickelt und morgens der Zaubermoment beim Öffnen der Fensterläden: Wie sich der Himmel heute wohl gibt?

Der Kopf ist noch ganz gefangen von den Sinneseindrücken der freien Tage.  Und ganz verwöhnt fühlen sich Seele und Körper von warmen Sonnenstrahlen und steinigen Wegen mit weitem Blick. Und die Einsamkeit. Noch mehr als auf dem Dorf daheim. Alles ist so nah, weil man ja immer auch Furcht hat, es könnte einem die Decke auf den Kopf fallen und dabei findet man doch sogar noch viel mehr fern ab dessen, was man sich als Nabelschnur zum großen Treiben erhält. Und er pocht der Gedanke: Da geht noch was. Das geht noch weiter raus aufs Land… So wie hier oder anderswo aber eben noch ein bisschen mehr. Es scheint der Schritt in den Taunus, so radikal er für viele schon zu sein scheint, wird zur Probephase und es erwacht ein neuer Weg zur Form, der sich einem  irgendwann unter die Füße schieben wird. Wo er wohl hinführt? Das soll er mir beizeiten einfach zeigen. Bis dahin bleibt der Blick wach, damit ich nicht verpasse, was sich an Schönheiten am Wegesrand verbergen. Und während der Kopf am Holundereis arbeitet, hängt dem Essensdenken noch die Erinnerung an ein köstliches Sonnenfrühstück nach, mit Blick auf Blumen und in die Weite und beschirmt vom weiten Blau:

Cassavabrot mit Schokolade

Nein, vernünftig ist das sicher nicht. Und sollte auch nicht täglich auf dem Speiseplan stehen, aber es ist perfekt für Sonnensonntage und all die kleinen Morgende, die ein Extra verdient haben.

Das Rezept für das Brot findet sich auf einem sehr inspirierenden Blog in Sachen Rezepte

Die Schokocreme hat der besondere Mensch erdacht. Zum Glück.

Für vier dünne Scheiben:
2 großzügige Stücke bittere Schokolade (90-100%)
30 Gramm Butter
1 Teelöffel Xucker
Gewürze nach Lust und Laune (Zimt, Vanille, Chili, Salz,…)

Die Schokolade und die Butter sachte im Wasserbad schmelzen. Dabei frühzeitig aus der Wärme nehmen, die Masse soll nicht zu flüssig werden, nur homogen soll sie sein. Wer mag rührt etwas extra Süße, Vanille, Zimt, Chili oder oder oder… hinein und dann das Ganze auf den Brotscheiben verteilen und noch einmal kurz in den Kühlschrank geben.

Guten Appetit und seid maßvoll….

 

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