Etwas Kaltsüß zum Reisegepäck: „Bounty“-Eis selber machen

Urlaubseis

 

 

 

 

 

 

Kenavo – auf bald. Denn nun ist Urlaub.

Aber nicht ohne vorher noch eine Sommerköstlichkeit zu teilen:

„Bounty“-Eis selbstgemacht

1 große Dose cremige Kokosmilch (cremig ist wichtig, bei der eher wässrigen Kokosmilch, wie etwa von Alnatura, ist die Eismasse sonst weniger cremig und eher kristallin).
5 Stücke dunkle Schokolade (Lindt 90%), in grobe und feinere Stücke gehakt
2 Esslöffel reines Kokosmus (gekauft oder selbstgemacht: ungeröstete Kokoschips ausdauernd mit dem Pürierstab bearbeiten, sie werden erst gemahlen, aber nach ca. 10 Minuten tritt Öl heraus und die Masse wird cremig. Aber Obacht: Nur mit leistungsfähigen Küchengeräten! Mich hat der Spaß schon zwei Pürierstäbe gekostet)
2-3 Esslöffel Xylit
1 Prise Salz
1 Teelöffel Vanille

Und so einfach geht es:

  • Kokosmilch mit allen Zutaten, außer der Schokolade, mit dem Pürierstab gründlich durchmixen und dann in den Gefrierschrank stellen.
  • Dort bleibt es gute vier Stunden und wird jede Stunde gründlich durchgerührt.
  • Wenn sich am Rand die ersten Eisstücke gebildet haben, für die cremige Konsistenz noch einmal kurz pürieren, die Schokolade untermischen und noch einmal für 30-40 Minuten in die Kälte.

Voilà !

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Drückend im Kleinen und Großen und simple Artischocken

ArtischokenDa will es schon so lange hinaus, das Bedürfnis, dem Wesen der Pferde eine Liebeserklärung zu machen, aber das zeitweilige (Ver-)Zweifeln an der Welt und ihren Menschen kehrt die Worte nach innen und der Kopf rückt Anderes in den Vordergrund. Umso dankbarer bin ich für die ruhigen Momente der Balance und des Friedens, den die sanften Kerle mit den schönen Augen bedeuten. Stallzeit ist Auszeit. Total. Rauszeit. Entrücktzeit und Ganz-im-Moment-Zeit. Etwas, das mir immer wichtiger wird in den Anforderungen des Alltags und dem Wirbeln der Welt.

Und bei aller Freude auf den Urlaub, in den ich mich nun vorzeitig verabschiede, schwingt auch ein wenig Wehmut mit, zwei Wochen nicht im Stall zu sein. Auch in der Bretagne werde ich wohl sehnsüchtig auf jede Pferdeweide blicken… Für alle Fälle schmuggle ich die Reitkappen einfach ins Gepäck… Er hat mich wieder voll gepackt, der Pferdevirus meiner Kindheit. Heute ist er überlegter und realistischer, weniger Kleinmädchen-Phantasie – ich möchte ihn nicht missen.

Diese Portion Erdung brauche ich. Denn er ist viel bewegt, der Kopf. Mit dem Blick auf eine Berichterstattung über die Krisenherde dieser Welt, die nicht nur wegen der Thematik, sondern vor allem wegen der immer offensichtlicher werdenden Tendenziösität kaum auszuhalten ist. Wohin mit dem Widerwillen, der mich da packt? Ich weiß es nicht. Und wünsche mich manchmal halbherzig zurück in eine Blase, die mir weismachen will, dass für mich doch alles ok ist und ich nur brav weiter mit dem Strom zu schwimmen und meine Konsumentenpflicht zu erfüllen brauche und alles wird gut. Klar, die ein oder andere Prise soziales Verantwortungsgefühl oder politische Informiertheit lässt sich sicher einbauen. Wird aber schnell vergessen bei den Verlockungen einer Welt der bunten Bilder und vielfältigen Reize. Wäre es einfacher, wenn ich mein Leben so ausrichte? Modeblog statt schreiben, was eben in die Tastatur fließt? Meine Freizeit so gestalten, dass sie für die Inszenierung auf Instagram und Facebook taugt. Was ist dann noch echt und wie nah kann man sich dabei bleiben? Nein, ich bleibe lieber auf meinem Weg. Dazu fand ich heute ein Zitat, das in etwa besagte: „Du hast Dich negativ verändert.“ – „Nein, ich bin Dir nur unbequem geworden, weil ich zu meinen Gefühlen und meiner Meinung stehe.“ Finde ich irgendwie ganz zutreffend. Nicht Provokation um jeden Preis aber ein reflektiertes Sich-selber-treu-bleiben auch oder gerade, wenn es unbequem ist und man Gegenwind erfährt.

Und im großen Tosen verliert sich mein Kopf gerne in Büchern und denkt sich fest an so manch einem geschriebenen Fundstücken. Eines, das mich lange begleitet und das ich schon so oft verschenkt habe, ist von Veronique Olmi und heißt Meeresrand.  Auch mein eigenes Exemplar habe ich längst weggeben und werde versuchen mir in Frankreich ein neues zu finden. Denn es gibt so Geschichten, die lassen nicht los und mitunter möchte man den einen oder anderen Absatz noch einmal lesen. Meeresrand – Au Bord de la Mer – eine Freundin drückte es mir in meiner Zeit in Frankreich eines Tages in die Hand und an dem Abend verließ ich mein kleines Zimmer im Wohnheim erst, nachdem ich den 120 Seiten schmalen Band durchgelesen hatte. Zwischendurch liefen die Tränen und danach brauchte es einige Zeit, wieder aufzutauchen aus dieser Reise einer alleinerziehenden Mutter, die an den Anforderungen zerbricht, die das Leben und die Gesellschaft an sie stellen. Einmal noch möchte sie etwas tun, das dem entspricht, was allgemeinhin von ihr als Elternteil erwartet wird. Einmal noch möchte sie ihren Söhnen etwas bieten. Einmal noch reißt sie sich zusammen und fährt mit ihren Söhnen an den Rand des Meeres… heile Welt findet man in diesem Buch vergebens. In all der Verzweiflung und beklemmenden Stimmung wird das Unbehagen geweckt, ob diese Verzweiflung wirklich so weit weg ist? Ob wir wirklich immer so viel sehen und verstehen wie wir denken? Ich glaube, dies ist eines der Bücher für deren Kenntnis ich immer dankbar sein werde. Und seitdem lese ich nach wie vor immer gerne etwas von Veronique Olmi. Denn was mich zusätzlich nachträglich berührt hat, war auch der Vermerk, dass sie die Geschichte entworfen hat, nachdem sie in einer Zeitung eine kleine Notiz gelesen hat, über eine Mutter, die ihre beiden Kinder umgebracht hat. Die scheinbar kleinen Tragödien, die uns so als kleine Beigabe im Nachrichtenbrei auch noch verabreicht werden, sie sind immer auch das Leben von Menschen. Und wenn das Verstehen und Sehen und der Respekt schon bei den kleinen Schicksalen so schwierig ist, wie verwirrend wird es dann erst, wenn der Maßstab wächst?

Ich bin gedanklich gelähmt, wenn ich in Richtung Gaza blicke. Aber gerade deshalb will ich mehr wissen. Ein Buch, das mit in den Urlaub kommt ist von Miko PeledThe General’s Son: Journey of an Israeli in Palestine. Wer die Ruhe hat, dem empfehle ich einen Vortrag, den Miko Peled in Genf gehalten hat. Vor dem Hintergrund ist es schwer auszuhalten, den ins Leere führenden Diskussionen zu folgen, die sich an der aktuellen Krise, an dem Krieg in Gaza entzünden. Ein Minenfeld mehr, dem man nicht ausweichen sollte und das einen dann zweifelnd zurück lässt beim Blick auf das, was gerade im eigenen Leben los ist. Dankbar sollten wir sein, wach und bescheidener. Das heißt nicht, dass wir uns alles versagen sollten, aber wir sollten nicht vergessen, dass wir auch mit dem, wie wir leben, Haltung beziehen können. Bzw. es tun.

Und so schwirrt der Kopf und braucht eine Pause und wird viel denken und lesen und auch abschalten in der Sommerpause. Aber wird nicht ausblenden, dass da um mich herum eben auch noch andere Dinge passieren. Und so profan es klingen mag – essen kann helfen. Kein Frustessen. Nein, ein überlegter Konsum von Nahrungsmitteln und manchmal auch die Seelenstärkung in Form von Mahlzeiten, die einen aufbauen.

Hier in Form einer Einstimmung auf den Urlaub.

Artischocken mit Knoblauchbutter und Vinaigrette

Artischocken habe ich immer in der Bretagne gegessen, weil ich sie so mag und weil sie dort auf dem Markt unschlagbar günstig sind.

Artischocken, je nach Größe reicht eine pro Person als Vorspeise oder bei den größeren als Mahlzeit.
Zitronensaft

Butter auf Zimmertemperatur
2 Knoblauchzehen gehakt
Salz

Körniger Senf
Olivenöl
Apfelessig
Salz
Pfeffer

  • Die Artischocken abspülen (manchmal sitzen kleine Raupen zwischen den Blättern), manch einer schneidet noch die blätterspitzen ab, muss aber nicht und dann je nahc Größe gute 45 Minuten in heißem Salzwasser mit Zitronensaft kochen. Die Artischocken sind gar, wenn sich die Blätter leicht abziehen lassen. Dann gut abtropfen und etwas abkühlen lassen
  • In der Zwischenzeit den Knoblauch und das Salz mit einer Gabel unter die Butter drücken und aus den übrigen Zutaten eine dickflüssige Vinaigrette anrühren.
  • Die Artischocken servieren, vorher gegebenenfalls den Stiel soweit kürzen, dass sei gut auf den Tellern liegen. und nun die einzelnen Blätter an den Spitzen fassen, abziehen, in den Dip nach Wahl tunken und mit den Zähnen das Fleisch vom Blatt ziehen, dort wo dieses am Stiel saß.
  • Zum Ende hin werden die Blätter feiner und es folgen feine Häarchen, die das Herz der Artischocke bedecken, das sogenannte Heu, diese lassen sich leicht abziehen und man kann sich zum Ende über das leckerste Stück freuen.

Wer mag, kann sich auch noch eine Mayonnaise selber anrühren. Ich wollte es einfach mal unkompliziert haben.

Guten Appetit!

 

Sommerstarre und schnelle Sonntagsliebeleien: Maniokküchlein mit Johannisbeeren und angefrorener Apfelschnee

Sommerstarre_Apfelschnee_Dessert

Grünes Abitur und Sommerdesserts

Ich fühle mich seit Tagen wie ein Kind zu Schulzeiten am letzten Tag vor den großen Ferien. Das passiert mit schöner Regelmäßigkeit, wenn die Temperatur im Sommer für mehr als zwei Tage die 30-Gradmarke überschreitet. Da ist dann eine positive Unruhe, die mich erfüllt und irgendwie riecht die Luft nach reifen Melonen. Dabei türmt sich die Arbeit so kurz vor der Bretagne-Auszeit und von einer Sommerflaute ist wenig zu spüren. Aber irgendwie läuft es leichter, die frühen Morgenstunden haben mit ihrer kühlen, klaren Luft an neuem Reiz gewonnen und ich mag den Moment der Aufregung, wenn ich am Morgen das Rollo hochziehe und der Himmel über dem Waldrand am Hügel mir verrät, was der Tag so vorhat. Nachmittags hat einen die Hitze fest im Griff und im Büro steht die Luft, trotzdem kann ich das Grinsen kaum zurückhalten und versuche, den Arbeitsfluss mit Freibadplänen zu torpedieren. Abends liegt man lange wach und bildet sich ein Lüftchen ein und hofft, vom nervenaufreibenden Geräusch der Mücken verschont zu bleiben. Ja, für eine überschaubare Zeit mag ich es, wenn die Welt unter der betäubenden sommerlichen Hitzeglocke verschwindet und es so heiß ist, dass man tatsächlich lieber drinnen ist als draußen. Der ein oder andere Wahnsinnige mag sich noch durch die Hitze quälen und den Körper an die Grenzen treiben, ich genieße die von der Hitze auferlegte Trägheit für gedankliche Wanderungen. Untätigkeit hat so wenig Platz in unserem Leben und kann doch so wunderbar inspirierend sein. Das ist das Wunderbare an den Breiten, in denen wir leben: das Wetter ist immer für ein Thema gut und hält sich nie zu lange, so dass die viele Abwechslung eigentlich alles möglich macht. Und so staut sich die Hitze weiter an und man sehnt sich schon nach der kühlen Luft, die dem Gewitter folgen wird, das unausweichlich irgendwo in der Ferne lauert, um wieder alles anders zu machen. Auf den Feldern liegt das Getreide platt von den Böen der letzten Wochen und man sieht, wie sich alles nach den Tropfen sehnt, die bald kommen, zugleich herrscht bei den Bauern Hochbetrieb und das Brummen der riesigen Landmaschinen prägt die Geräuschkulisse und das Tempo auf den Landstraßen.

Was dann auf das sommerliche Gold auf den Feldern folgt, wird wieder ernüchternd sein: ausgelaugter Boden, wie Wunden dort, wo nicht im Herbst noch einmal ausgesät wird. Wir wringen sie aus, die Natur. Riesige Flächen, auf denen für Monate überhaupt nichts gedeiht außer Staubwolken, wenn sie bearbeitet werden. Und dann plötzlich mit den Zaubermitteln der Industriedünger reibt sich die Sehnsucht nach sommerlicher Idylle im nächsten Jahr wieder an wogenden Ähren ab und freut sich über das Blau der Kornblumen, wo die Ränder unserer hiesigen Äcker noch viel bunter blühen könnten. Das Wissen von dem, was da so kreucht und fleucht und wächst und funktioniert oder eben nicht in den Feldern nimmt gerade viel Raum ein. Wer hätte gedacht, dass ich meine Freitagabende mal mit Lernen verbringen werde. Fruchtfolgen, Geweihwachstum. Ökosystem Wald, Jagdrecht, Waffenkunde…. Seit 6 Wochen läuft er, der Jungjägerlehrgang, bis Mitte April haben wir Zeit zu verantwortungsvollen Jungjägern zu werden. Es ist so viel Stoff, bestimmt die Planung für den Rest des Jahres und macht doch so viel Spaß! Sie sind nicht sehr beliebt, die Jäger. Und auch wir ernten manchmal schräge Blicke, wenn wir berichten, was wir da gerade angehen. Dabei sollten uns die Leute besser kennen, und viele tun das auch zum Glück, aber bei der Diskussion um die Jagd spielen auch viele Klischees mit hinein. Und natürlich, es gibt sie, die tumben Trophäenjäger mit wenig Respekt vor Kreatur und Natur. Aber das ist eben nur ein kleiner Teil. Man hat das Gefühl, wenn man sich so manche Dokumentation im Fernsehen anschaut, dass der Rest nicht gesehen werden will, macht ja auch nicht so viel her. Aber was Jäger auch aktiv beitragen zu Naturschutz und zur Hege und Pflege des Waldes und seines Tierbestandes – knapper werdende kommunale Kassen könnten das gar nicht alles auffangen. Aber das wird ausgeblendet und überspitzt gesagt, macht irgendein Naturliebhaber an einem städtischen Schreibtisch dann ein gelb-, rot- oder wie immer farbiges Unkentier zu seinem Projekt und statt das Ganze zu sehen, wird viel Geld in aufwändige Einzelmaßnahmen gesteckt.

Uns Deutschen wird sie ja immer unterstellt, die Liebe zum Wald. Gut 30 Prozent unserer Fläche macht er aus und er ist eine Inspiration und ein Ort der Kraft mit guten Energien. Aber wir sind ganz schön weit weg gerückt. All zu oft wird auch der Weg durch den Wald optimiert – da rast man mit dem Fahrrad oder läuft mit den Kopfhörern oder eilt auch als Spaziergänger zu blind hindurch. Wir sorgen für große Unruhe, wenn wir abseits der Wege umherstreifen, der Hund laut bellend, das Wild aufschreckt. Der Wald ist kein Vergnügungspark, der sich mal eben so nebenbei konsumieren lässt, er gibt Ruhe und belohnt mit Gerüchen und Geräuschen und immer neuen Eindrücken, ein und derselbe Wege ist jeden Tag anders, abhängig von Zeit und Wetter. Aber wir sollten dafür auch etwas zurück geben. Zumindest Respekt. Und vielleicht nicht jede schöne Blume pflücken, die am Wegesrand noch Mensch und Tier erfreuen könnte. Und nicht jeden blühenden Ast für die blühende Installation auf dem heimischen Tisch abbrechen. Im Gegenteil, wir können uns einfach einmal einladen lassen, einfach nur zu schauen und anfangen zu sehen.

Ich behaupte ja schon lange von mir, dass ich so gerne im Wald bin, aber so langsam dämmert mir, wie ignorant ich aber auch lange Zeit hindurch gestolpert bin und so macht das Lernen nach Feierabend dann doch auch Spaß und ich bin dankbar für all das Mehr an Wissen und Einsichten.

Ganz nebenbei ist der Lehrgang auch ein Ankommen hier in der Gegend, denn das ist nichts für Einzelgänger. Wer den Stoff bewältigen will, sollte sich Partner zum Lernen suchen und nicht zuletzt die Jagd an sich hat natürlich auch ganz stark eine gesellige Funktion. Und so stolpere ich gerade noch die ersten Schritte hinein in eine bisher fremde Welt, aber der Weg ist die Mühe wert. Und fahren wir nun samstags in der Früh durch kleine Dörfer, die ich vor einigen Jahren wohl noch als zu eng und piefig abgetan hätte, merke ich mit jedem Weg, dass ich hier ankomme und dass es ganz allein an mir liegt, was ich aus dem Leben hier mache und wie weit oder eng ich es mir gestalte. Gerade erscheint mir der Horizont sehr weit. Und sehr spannend. Und die Neugier wächst.

Nach einem lehrreichen Samstag fällt mir dann irgendwie auch kein Grund ein, nicht doch einmal dem Süßen zu frönen. Zwei Rezepte, die wenig aufwendig sind fantastisch schmecken.

Die perfekten Maniok-Frühstücksküchlein mit Johannisbeeren

Das Rezept für diese leckeren Kerle gab es dankenswerterweise auf dem Blog des Paleo Onlineshops „Kleine Steinzeit“. Das erspart dann auch die Frage, wo im Himmel man Maniokmehl herbekommen soll. Also angeschaut, bestellt und nachgemacht. Und ohne jetzt zu sehr die Werbetrommel zu rühren: Für alle, die noch kein Ghee selber herstellen: Gleich die Ghee-Kokosöl-Mischung mitbestellen, die hat dem Ganzen einen eine super Note gegeben.

Ansonsten das Rezept mit wenigen Änderungen wie beschrieben nachbacken:
Ich habe nur die Datteln durch getrocknete Pflaumen ersetzt, eine großzügige Prise Zimt und eine große Handvoll Johannisbeeren dazugegeben – Köstlich süß-frisch-sauer. Auch ohne Johannisbeeren und mit einer Prise Vanille sind die Küchlein der Hit und schmecken tatsächlich wie Crepes. Vorsicht: Suchtgefahr! Aber super für ein ausgedehntes Sonntagsfrühstück. (Ergab 8-9 Tartelette-Förmchen)

Angefrorener Apfelschnee (vier kleine oder zwei große Portionen)

Apfelschnee ist eine Dessert aus meiner Kindheit. Ich war damals kein Freund von selbstgekochtem Apfelmus, war es doch nicht so süß, wie das aus dem Glas. Aber Apfelmus gemischt mit steifgeschlagener Sahne und einer Prise Vanille war ein Nachtisch, den es gar nicht oft genug geben konnte. Ich liebe Sahne, vertrage sie aber nicht mehr, deshalb habe ich die Variation leichter gemacht: mit Eischnee.

2 Eiweiß
300 Gramm Apfelmus (hier Holunder-Apfelmus)
Vanille
2 Esslöffel Xucker
Prise Salz.

  • Die Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen und zum Ende noch die Vanille und den Xucker unterschlagen.
  • Dann vorsichtig das Apfelmuss unterheben und weil Sommer ist, die Mischung noch einmal für gute 45 Minuten ins Gefrierfach, so dass sie leicht anfriert. Köstlich leicht-lecker!

Guten Appetit!

Brot und Spiele und Besuch glücklich machen: Kräuter-Wildlachs mit Fenchelgemüse

WM_Wildlachs statt Brot und Spiele

Brot und Spiele: ohne mich.

Ich habe überlebt. Ich habe die letzten Wochen überstanden, ohne ein einziges Fußballspiel geschaut zu haben. Trotzdem habe ich das Gefühl, alles gesehen zu haben, da es ja das alles dominierende Thema war. Die letzten Jahre war ich auch immer fleißig irgendwo vor der großen Leinwand und bin mit Freunden dem Fußballzauber erlegen. Hat man ja plötzlich so gemacht. Und jeder konnte plötzlich etwas zu Fußball sagen und hat es auch getan. Und parallel zu all den neu ernannten Fußball-Experten, die das Turnier-Karussell da alle zwei Jahre pünktlich zur EM und WM wieder ausspuckt, gibt es noch die andere Debatte. Die Diskussion, ob wir es mit einem neuen Nationalgefühl zu tun hätten und wenn ja, wie dieses wohl geartet sein mag… irgendwie so etwas wie das moralisch-intellektuelle Feigenblatt für den ein oder anderen Redakteur, dem es zwischendurch dämmerte, dass die völlige Hingabe an unsere Version von Brot und Spielen mit zu wenig Inhalt gefüllt ist. Das sind zumeist so furchtbar verklemmte oder vorsichtige oder überzogen wachsame Beiträge, dass es einen schüttelt. Das können wir Deutschen nicht gut, über uns als Nation reden. Ich kann es ehrlich kaum tippen, so tief sitzt das gestörte Verhältnis zur nationalen Identität. Sehnsuchtsvoll geht dann der Blick nach Italien oder Frankreich, die zwar eine erschreckend starke Rechte besitzen, aber auch lagerübergreifend ganz unverhohlen einem nationalen Verbundenheitsgefühl und Stolz frönen, wie wir es nie wagen würden. Man mag die Kritik an der eigenen nationalen Verklemmtheit ja kaum in Worte fassen, ist sie für manch einen ja auch schon anrüchig.

Aber das Thema ist allgegenwärtig, wenn man sich den Erfolg ansieht, mit dem sich Tonnen billigster Plastikartikel in Schwarz-Rot-Gold auf unseren Straßen breit gemacht haben. Historische Herleitung der Farben hin oder her, so richtig schön finde ich sie nicht unsere Flagge und sie wird nicht besser, wenn sie über Außenspiegel gestülpt, an Fassaden oder auf Bierdosen gedruckt wird. Schwarz-Rot-Gold-Everything… ich kann es ehrlich nicht mehr sehen. Schland – ich kann es nicht mehr hören. Der Gruppentaumel macht mir Angst. Ohne die sportliche Leistung schmälern zu wollen, mich gruselt es, wenn sich die Massen am Straßenrand und auf Balkonen drängeln, um die heimkehrende Mannschaft zu bejubeln. Die Psychologie der Massen und ihre Dynamik. Wir, wir, wir…

Die WM 2014 wird fortan tief verankert sein in vielen Biographien, wir werden wissen, wie es in diesem Sommer um uns stand. Und ich will nicht abstreiten, dass die Erleichterung nach einer siegreichen Verlängerung zu vielen neuen Bekannten auf der Straße führt, aber warum brauchen wir dazu das massenmedial aufbereitete Großereignis? Noch hält sie an die Welle. Die ersten Miesmacher beginnen zu maulen. Vorher ging das im Gehupe und Gejohle unter, jetzt setzt langsam das Erwachen ein. Wir sind Weltmeister. Mmmh ja und immer noch drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Im Nahen Osten brennt die Luft, Touristen verschwenden wieder kostbares Trinkwasser in Europas Süden, alles schweigt über Fukushima, Isis sind das neue Schreckensbild am Horizont der sauber aufgeteilten Welt und ja, die Ukraine ist gar nicht weit weg. Miesmacher, las ich auf Facebook unter dem Posting von jemandem, der es wagte, sich kritisch zum WM-Fieber zu äußern. Augen auf lautete die Replik. Augen auf. Ja, unbedingt, aber in den letzten Wochen dominierten sportlich begabte hochtrainierte Leistungsträger das Bild. Ergänzt durch ihre meist weniger begabten Gespielinnen. Sei es drum, die Medien servieren uns das, was wir verdient haben. Aber heuchlerisch ist es dann so zu tun, als wäre nichts gewesen, als hätte man sich nicht reinziehen lassen in den Strudel von Gemeinsamkeit, Großereignis und Gruppentaumel. Jetzt schnell wieder ernsthaft sein und sich mit großen Themen beschäftigen und schnell die letzten Reste Schwarz-Rot-Gold von der Wange wischen. Das nächste Gruppengefühl wird uns bald beschert. Natürlich ordentlich vermessen von den Marketingabteilungen dieser Welt, keiner ist frei, jeder wird genau dort abgeholt, wo er steht. Über die Kinder, über die Lieblingsprodukte, die Zeitung, das Umfeld… Gruselig, wie folgsam wir sind, die wir uns doch gerne so reflektiert geben. Ich glaube, ich bleibe dabei, bleibe den Großveranstaltungen fern. Ich mag nicht, wie jedes Ich nur zu bereitwillig anfängt, sich im Großen aufzuweichen. Mir machen Menschenansammlungen kein gutes Gefühl. Und ich finde es wichtig hinzuschauen. Statt sich in ein bisschen deutscher Interpretation von Brasilien zu üben, lieber zu überlegen, wer da eigentlich gewonnen hat. Wir, sagen viele. Ja, aber vor allem ganz viele Konzerne. Da braucht man noch schnell den vierten Stern auf dem Trikot, Spieler haben ihren Marktwert vervielfacht und wir hecheln hinterher und versehen unsere Äußerungen mit Tags und Hashtags rund um die WM, so werden wir bis zum nächsten Ereignis noch besser vermessen sein und noch mehr Verpackungen werden uns in Schwarz-Rot-Gold um die Ohren gehauen. Der nationale Plastikzierrat wandert früher oder später in den Müll und keiner schert sich um die Ressourcen.

Schön war er, der Fussball Sommer 2014. In einer Welt, die in vielen Ecken an ihre Grenzen stößt und sich in das sprichwörtliche Pulverfass verwandelt, haben wir für ein paar Wochen alles ausgeblendet. Genau so war das auch gedacht. Und beim nächsten Fall sollten wir tunlichst hinschauen. Echte Solidarität und Interesse für unser Umfeld statt allzu kurzlebiger Fußballverbundenheit, das sollte idealerweise der Kit sein und Grundlage unserer Neugier auf die anderen. Aber nun schluckt er uns wieder, der Alltag, und es stehen ja auch die Ferien vor der Tür. Man kann dann auch ganz anders ins Ausland fahren und hat gleich ein Thema. Gäbe es nicht auch anderes zu besprechen? Zum Glück passieren sie, die guten Gespräche, wenn man zuhört, findet man sie, die Menschen, die auch am Zweifeln sind, die es juckt, weil es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Das tut gut. Und auch wenn die FAZ uns weismachen will, wir würden das Leben auf dem Land idealisieren: Es ist ganz schmerzhaft schön, wenn man an einem Sommerabend an der Koppel steht, Heugeruch in der Nase und den Schwalben zusieht, während warm duftende Pferde friedlich grasen. Dann ist alles hier und jetzt und ich weiß warum.

Und diese Momente teile ich mit den Menschen, die zu Besuch kommen und nach dem ersten Spaziergang zum Ankommen stellt sich automatisch ein anderes Tempo ein, der Kopf wird ruhiger und die Gespräche kommen in Gang. Und als zusätzlicher Muntermacher spielt das Essen eine wichtige Rolle.

Kräuter-Wildlachs aus dem Ofen mit Fenchel-Orangen-Gemüse

(die 1,5 kg Lachs reichen sehr gut für 4-5 Leute, wir waren zu dritt und haben uns zwei Tage gefreut)

Ein ganzer Wildlachs (am einfachsten tiefgefroren, ohne Kopf und ausgenommen)
Frische, fein gehakte Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Dill und Koriander
1 Zitrone, ohne Schale in Scheiben
30-40 Gramm Butter
Pfeffer und Salz
2 Fenchelknollen
Eine Orange filetiert
2 Zwiebeln gewürfelt
Olivenöl

  • Die Butter sollte zimmerwarm und weich sein, so dass man sie mit den Kräutern sowie Salz und Pfeffer gut vermengen kann.
  • Den Fisch kalt abspülen, trocken tupfen und nun von allen Seiten und innen salzen und pfeffern.
  • Das Innere des Fischs mit der Kräuterbutter und den Zitronenscheiben füllen und auch etwas von der Butter auf der Haut verteilen.
  • Bei 200 Grad hat er gut 45 Minuten im Ofen gebraucht, bis der Fisch durch und die obere Haut schön kross war (wer mag, kann diese dann gut mitessen).
  • In der Zwischenzeit den Fenchel in feine Streifen schneiden und mit den Zwiebeln in Olivenöl andünsten, Salzen und Pfeffern und kurz vor dem Servieren die Orangenfilets und noch einen Schluck Olivenöl untermischen.

Dazu ein schlichter grüner Salat mit einem Spritzer Zitrone im Dressing…

Guten Appetit!

Die alte Herzensdame

Passau_HerzensdameVerschmizt. Das kann sie wirklich sehr gut. Sie sitzt da, hat die Augen halb geschlossen und macht einen selbstironischen Kommentar, der einen kurz innehalten und dann laut lachen lässt. Ein wenig wie ein Vögelchen wirkt sie, das haben viele alte Damen an sich, wenn der Körper irgendwie immer kleiner wird, sich in sich selbst zurückzieht und die Haut transparent über den Knochen spannt. Man möchte ganz behutsam sein und dieses fragile Menschenwesen nicht zu sehr bewegen. Aber von wegen. Stürze und Alter halten sie nicht auf, einmal den Rollator unter den Händen ist sie kaum zu bremsen und zuckelt los. Nicht behutsam, sondern in einem ordentlichen Tempo. Klein ist sie geworden, oder ich groß. Vielleicht treffen wir uns gerade in der Mitte, sie reicht mir noch bis zur Schulter. Ein wenig schütter ist das weiße Haar geworden und seidenweich, seit sie sich vor ein paar Jahren von ihrer Oma-Dauerwelle verabschiedet hat und nun die Haare kurz trägt. Flott, hier passt das wirklich. Und schick macht sie sich. Wenn sie weiß, dass Besuch kommt, überlegt sie genau, was sie anzieht. Ich mag ihre vielen Pullover und Strickjacken. Mit Mustern und oftmals auch Tigermuster. Vielleicht rührt sie daher, meine Schwäche für Wildkatzenmuster…. Ich berühre sie gerne. Streichle über ihre Hände, lege den Arm um die Schulter. Bin dankbar, dass Enkelkinder und Großeltern dieses ganz besondere Verhältnis teilen können. Wir hören die Geschichten, die unsere Eltern über ihre Eltern erzählen. Wenn wir die Augen aufmachen, sehen wir auch, wie dieses Verhältnis auf das zu unseren Eltern abstrahlt. Aber den Großeltern gegenüber haben wir den Luxus, nicht die Kämpfe ausfechten zu müssen, die zu den Eltern-Kind-Beziehungen gehören. Lange Jahre ist das Verhältnis auf die Ferne aber auch oftmals nicht so eng. Als Kind pflegt man solche Beziehungen ja nicht bewusst. Bei der alten Dame und damals auch dem alten Herrn war ich oftmals, wenn ich oder mein Bruder oder wir beide krank waren und meine Eltern sich nicht freinehmen konnten.

Schon früh hat mich Literatur in der Wahrnehmung beeinflusst. Bei Astrid Lindgren sitzen die Großmütter gerne Honigbrötchen schmierend unter dem Apfelbaum und verteilen Weisheit und Liebe. Ich erinnere mich, dass ich an der Hand laufen sollte, wo ich rumrennen wollte, an Tee mit Milch zum Abendbrot, Weingummi aus der Apotheke und den Jesus an der Schlafzimmerwand. Und die Zähne im Glas auf dem Nachttisch. Ich habe immer noch zwei uralte Handtücher mit Rosenmuster, die ich als Kind so geliebt habe, weil ich sie so Prinzessinnenhaft fand. Auch wenn das Weiß vielleicht etwas grau geworden ist, ich möchte sie nicht missen.

Mit der alten Herzensdame musste man immer sehr frühzeitig vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof sein. Unabwägbarkeiten schienen sie nervös zu machen. Sie war oft sehr angespannt. Das merkt man als Kind und setzt sich eher zum alten Herrn auf das Sofa, um eine Runde Mensch ärgere Dich nicht gewinnen zu dürfen. Aber ohne sie hätte ich meine erste Barbie wohl erst später bekommen. Und meine weißen Lackschuhe hätten bei meinen Eltern keine Chance gehabt. Zugegeben dauerte es keinen halben Tag, bis die ersten Kratzer da waren, aber für einen Moment war es bedient, das kleine Prinzessinnengefühl, das wir Mädchen so mitbekommen auf den Weg und das meine Eltern (zum Glück) nicht so sehr nähren wollten. Sie ist die Mutter meines Vaters und die einzige Oma, die ich je hatte. Ich habe viel gehört über die Beziehung meines Vaters zu seinen Eltern, aber komischerweise tangiert das nicht meine Beziehung zu ihr. Und es rührt mich an, wenn wir als drei Generationen zusammensitzen und sie charmant meinen Vater daran erinnert, dass sie nicht total vergesslich ist, auch wenn sie danach vielleicht mit den Namen durcheinander kommt. Sie lässt sich nichts sagen. Und tritt ein für ihren Standpunkt. Das hat sie schon einmal den Platz im Seniorenbeirat gekostet, aber gelohnt hat es sich, auf der Straße vor dem Altenheim ist jetzt ein asphaltierter Streifen, damit die alten Menschen nicht stolpern. Ich merke, dass sie diesen Streifen ein wenig als den ihren sieht und dass ihr das Kraft gibt.
Einmal ist sie ausgebüchst. Sie hatte gefragt, ob sie überall hin kann und hat dann ein Taxi bestellt, hat eine Nonne und eine Flurnachbarin eingepackt und ist nach Alt Ötting gedüst, um zu beten. Für uns, die Familie. Überhaupt, wenn man ihr zuhört erklären sich viele Begebenheiten in ihrem Leben durch einen Einfluss von engelhafter oder heiliger Gestalt. Der heilige Antonius, das ist ihr Heiliger. Und statt dies zu verurteilen und die Nase zu rümpfen, berührt mich dieser Halt, den sie dort findet. Auch hier ist sie entspannter geworden, früher klang es ängstlicher, wenn sie den Glauben bemühte. Heute ist es ganz selbstverständlich und einfach: ihr Glaube. Den muss ich nicht in allem teilen, aber ich bin ihr dankbar für den Segen und die Gebete, die sie uns allen mitgibt. Und es gibt keine katholische Kirche, in der ich nicht an sie denke und nach einem heiligen Antonius suche, um für sie eine Kerze zu stecken. Wenn es den nicht gibt, dann eine Mutter Gottes. Früher gab es immer ein Segenskreuz mit auf die Stirn, was mich lange in dem Glauben gelassen hat, dass Weihwasser nach 4711 riecht. Sie berührt mich tief, die alte Dame. Telefonieren mag sie nicht so gerne, dann hat sie Angst, es wird zu teuer für mich und bricht das Gespräch ab. Karten liest sie nur noch mit der Lupe aber wir haben den Kontakt wieder aufgenommen und die raren Besuche bei ihr im Niederbayrischen wirken lange nach. In dieser mir fremden Ecke, wo die Menschen so anders sprechen, liegt auch ein Teil Familiengeschichte. Das schöne Passau an den drei Flüssen, später dann das noch malerische Regensburg – bayrisch schön, hell im Sonnenschein und südlich anmutend. Später dann die Entwurzlung, ein Leben in Westfalen. Ich assoziiere Paderborn immer mit Grau. Was sicher nicht richtig aber eben subjektive Erinnerung ist. Weihwasser riecht nach 4711 und Paderborn schmeckt nach Eukalyptus-Weingummi. Heimisch geworden war sie dort nie, sagt mein Vater. Auch sprachlich nicht. Der bayrische Akzent hat sie nie verlassen. Deshalb fühlt es sich stimmig an, wenn sie da sitzt und von ihrem Balkon auf den Bayrischen Wald schaut. Hier sagt man Grüß Gott und Pfiati – die Kirche ist allgegenwärtig. Die Verabschiedungen fallen schwer. Sie scheucht uns schnell davon, mag die Situation nicht. Sie ist 94 Jahre alt, wir wissen nicht, wie oft wir diese Treffen werden wiederholen können. Zumal sie sagt, dass es langsam reicht. Sie hat viel erlebt und gesehen seit 1920 und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie es mit ihrer neuen Souveränität auch schaffen wird jeglicher Krankheit ein Schnippchen zu schlagen und irgendwann einmal einfach einzuschlafen. Das wünsche ich ihr.

Ganz warm ist das Herz dann nach so einem Besuch und sentimental wie ich bin, sind auch ein paar Tränen nicht weit weg. Gut, sich dann noch einmal von der herzlichen Art im Fliegerbauer auffangen zu lassen und einen zu kurzen Blick auf die Innstadt zu werfen , der Lust auf mehr macht. Dann heißt es schon wieder auf Wiedersehen Passau und ich weiß, dass ich mich der Stadt immer ein wenig verbunden fühlen werde. Der alten Herzensdame sei Dank.