Vom Puddeln: Hosenrock nähen und Burger interpretieren

Selber machen - Burger und Culottes

Sachen selber machen: Culottes und Burger

Manchmal ergeben sich Frei-Zeiten. Da war der Tag ganz anders geplant und der Morgen hatte mit einem gewissen Unwillen begonnen angesichts der vor einem liegenden Arbeit und dann plötzlich – freie Stunden! Unverhofft. Unverplant. Ein Geschenk.

Und ohne große Vorsätze bin ich im Gäste-/Nähzimmer verschwunden und habe geschaut, was da so rumliegt. Vielleicht eine Hose kürzen oder oder oder… Oder einfach mal was anfangen, ohne es sich großartig vorzunehmen. Stoff war da und der Schnitt auch.

Culottes sollten es werden – ein richtiger Hosenrock im Vintage-Schnitt. Ich habe lebhafte Erinnerungen an Fotos meiner Mutter, die in den 70ern/80ern gerne Hosenröcke trug und die haben mir immer gut gefallen und nachdem sie jetzt wieder überall auftauchten, war das ein gutes Projekt zum selber Nähen.

Meist fehlt mir die Zeit, oder zumindest bilde ich mir das ein, mich mal konzentriert am Stück an die Nähmaschine zu setzen. Aber vielleicht muss das gar nicht. Ich mag es nicht so gerne zu kleineteilig, dachte ich. Aber zum einen war dieser Schnitt wirklich anfängergerecht und zum anderen hat sich etwas verändert. Ich mag das Rumpuddeln und im Endeffekt stellte sich auch beim Zuschneiden und Nähen des Stoffes eine ähnliche Entspannung ein, wie ich sie sonst beim Experimentieren in der Küche finde.

Und jetzt bin ich ein bisschen stolz auf mein erstes, ganz alleine genähtes Kleidungsstück und freue mich auf das nächste Zeitfenster – da ist noch ein Schnitt für ein 60s Etuikleid, den ich wagen möchte.

Also: Einfach machen. Nicht lange überlegen, was kann schon schief gehen und wem will man was beweisen? Die Ausführung ist die Belohnung, nicht das Lob. Ich warte auf jeden Fall voll Vorfreude auf Hosenrock-Sommertage!

Und bei so viel Handarbeit, darf es mal Fastfood sein:

Burger Interpretationen – oder vielleicht sollte es heißen Burger-Reduktionen.

Ich habe einfach das Brötchen weggelassen und Burger -Patties aus reinem Rinderhack geformt, gesalzen, gepfeffert und im Ofen bei 200 Grad etwa 12 Minuten – 15 Minuten schön braun gebraten.

Diese Burger kommen dann auf ein Bett aus Radicchio und anderem Salat (Feldsalat, Endivien,…). Zusammen mit Gurken- und Tomatenscheiben, feinen Zwiebelringen und einer ordentlichen Portion Samba Oelek wird ein Festessen für Burgerfreunde draus.

Für leckere Variationen einfach Speck im Ofen auf dem Burger mitbraten und/oder ein Spiegelei on Top…

Guten Appetit!

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