Kopf

Neben dem Kochen und dem Bauchmensch-Sein ist es mein Kopf, der mich umtreibt. Ich liebe das gedruckte Wort, oder kürzer: ich bin so eine Leseratte. So wie das Essen einem neue Welten erschließt, passiert dies erst recht über das Wort. Berufsbedingt arbeite ich jeden Tag mit Sprache, finde Worte und feile an ihnen.

Das hat mich umso hungriger nach guten Büchern gemacht. Was für mich gute Bücher sind? Ich folge keinem Kanon. Und ich finde, man kann sich schöne Bücher auch kaputt reden und wie zu oft ist der intellektuelle Diskurs über Bücher eine Ego-Zuschaustellung, die am Ende gar nicht das gelesene Werk in den Vordergrund stellt.
Ich habe tiefen Respekt vor Geschichtenerzählern, die mich von der ersten Seite an in ihre Geschichte hineinziehen und mich nach dem Lesen der letzten Seite mit dem Gefühl zurücklassen, dass ich mich von einem guten Freund verabschiede. Manche Bücher sind so spannend, dass man die Nacht durchlesen muss, andere eröffnen eine so wunderschöne Sprache, dass man manche Absätze wieder und wieder liest um sie festzuhalten.

Dann gibt es Bücher, die regen zum Nachdenken an, öffnen Augen und verändern den Blickwinkel. Manchmal ist es gar kein Buch, manchmal ist es eine Geschichte oder ein Satz, ein kleines Gedicht oder wenige Worte. Und da ich die Angewohnheit habe, mich durch Bücher zu fressen, bin ich natürlich immer dankbar für Lektüre-Tipps!

Hier geht’s zum Kopf.

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