Der pinke Elefant im Raum: Kinderkriegen

Wie stehe ich zum Kinderkriegen

Wie stehe ich zum Kinderkriegen?

Nicht, dass der Kopf nicht schon genug in Bewegung wäre. In diesem Falle hat er lang Gedanken gewälzt und überlegt, ob es zu privat ist, diese zu teilen. Aber manchmal lohnt es sich über den eigenen Schatten zu springen.

Schwangerschaften im abgesteckten Zirkel eines Bekanntenkreises sind mitunter vergleichbar mit einer ansteckenden Krankheit – es bleibt meist nicht bei einer. Und man verzeihe mir das Bild, es lag so im Raum. Als Frau zwischen Ende zwanzig und Ende dreißig entkommt man dem Thema Schwangerschaft nicht. Freundeskreise verändern sich einfach, sobald kleine Kinder ins Spiel kommen und neben den schönen Neuerungen und der Freude für Freunde, muss man sich auch einiges gefallen lassen, wenn man die Entscheidung des Kinderkriegens für sich nicht so eindeutig und schnell mit „Ja“ beantworten kann oder will.

Es gibt die super entspannten Mütter, die sich freuen, dass da jemand für einen Moment das Kind abnimmt und die sich offen begeistern, mal nicht unter anderen Müttern zu sein. Da gibt es meist sehr unterhaltsame Geschichten, aber ganz ehrlich, es ist auch keine positive Werbung für den Mütterstand, wenn man erzählt bekommt, wie viel Wettbewerb über den Vergleich von Entwicklungsstadien bei Kleinkindern abläuft. Schlimm hört es sich auch an, wenn einem intelligente Frauen, die erfolgreich im Beruf sind, erzählen, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlen, wenn sie sehen wie generalstabsmäßig andere Eltern den Entwicklungsprozess ihrer Kinder planen. Hier ein Instagram-Foto vom Klavierunterricht der leiben Kleinen, auf Facebook schnell das Bild vom Kinderchor oder dem Kreativ-Workshop der Kleinen geteilt. Nicht immer ohne Absicht wird hier bereits ein Wettbewerb geschürt, der natürlich auch auf die Kinder abfärbt und liebe Menschen fragen sich, ob sie ihr Kind für die Zukunft benachteiligen, wenn sie ihm einfach erst einmal ganz viel Raum lassen. Und natürlich fragt man sich in Gedanken, wie würde ich es lösen?

Dann gibt es Menschen, die gar nicht oft genug betonen können, wie unvergleichlich das Mutterglück ist und sie schaffen es leise Mitleid mitschwingen zu lassen, wenn man sagt, man sei sich nicht sicher, ob ein Leben mit Kind der eigene Weg ist. Natürlich respektiere man solche Entscheidungen, aber… Und im nächsten Moment, wenn sich der Goldschatz in eine kleine Heulboje verwandelt, weicht auch das Mutterglück für einen guten Moment der Angespanntheit, Genervtheit und das Gesicht strahlt nicht mehr vor mütterlicher Liebe, sondern wird hart. Und wieder die Frage, wie würde ich das wohl handhaben?

Und auch wenn allen meinen Bekannten ganz wunderbare kleine Menschen als Kinder beschert wurden, wer sagt denn, dass es immer so ist. Was ist, wenn sich da ein Wesen entfaltet, das mir so gar nicht liegt? Wenn es andere Kinder piesackt, lügt und manipuliert… Wenn es einen mir völlig fremden Lebensweg wählt, meine Werte und Bildungsziele nicht teilt?? Wie frei davon sind Eltern, Kinder nicht mit eigenen Wünschen, Ambitionen und Bildern zu besetzen. Wie viel Freiraum kann man ertragen, wie viel unabhängige Entwicklung hinnehmen, ohne sich in Kämpfen zu verausgaben, um das Kind in eine bestimmte Form zu pressen. Man will doch nur das Beste?

Und was ist mit all den äußeren Faktoren, denen ich einen kleinen Mensch aussetze? Wie stabil sind unsere gesellschaftlichen Strukturen? Wie lange noch, bis sich der Raubbau an unserem Planeten in Konflikten äußert, die auch uns in unserer westlichen Blase direkter stören?

Ich glaube, wer Momente reinen Glücks gespürt hat, kann sich auch ohne praktische Erfahrung in Grundzügen vorstellen, wie unfassbar intensiv viele Momente mit dem kleinen Wesen sind. Wobei dabei bei mir leider auch die Erklärungsstimme laut wird, das sind die Hormone, es muss die enge Bindung geben, da die kleinen Zwerge sonst überhaupt nicht lebensfähig sehen.

Ich kann mir nicht helfen und es tut mir auch nicht leid, aber ich kann die Frage nach dem Kinderkriegen nicht durch eine rosarote Blume und im Rama-Familien-Kontext sehen. Es wird dann ja oft behauptet, man würde sich der Verantwortung nicht stellen wollen, wäre egoistisch, nicht bereit Kompromisse einzugehen. Blablabla… Ich bin nicht am Hadern, weil ich denke, ich würde etwas aufgeben müssen. Es gibt so viele Beispiele, die zeigen, dass Familien gerade dann funktionieren, wenn sich die Eltern nicht der Selbstaufgabe verschreiben – sondern auch an sich und ihre vielen weiteren Rollen arbeiten (in der Partnerschaft, im Beruflichen) und die Elternrolle als eine weitere, bereichernde integrieren. Sind glückliche Eltern nicht auch gute Vorbilder? Ich würde es mir so wünschen.

Mir so wünschen, das ist der Punkt, mit dem ich hadere. Was möchte ich? Ich kann nicht mehr so knallhart sagen, dass ein Leben ohne Kinder einfach mein Modell ist. Es ist vielmehr so, dass es völlig ok ist, wenn es so bleibt, wie es bis hierher ist – kinderlos.

Und vielleicht sind es die Hormone (ich möchte mich ungern von chemischen Prozessen meines Körpers leiten lassen) oder es sind die erstaunlich vielen unerwarteten Kommentare von Freunden und Bekannten, die uns sagen, dass wir bestimmt entspannte Eltern wären. Oder es ist die Tatsache, dass angesichts des Umstands, dass ich mich im letzten Drittel der 30er bewege, die Entscheidung auch biologisch und auch moralisch zu einer endgültigen wird. Egal in welche Richtung. Ich kann nicht mehr klar nein sagen, aber ich kann auch nicht eindeutig ja sagen… Wenn ich mich dafür entscheide, falle ich voll und ganz in die Schreckgespenstgruppe der anstrengenden Spätgebärenden – ich muss die Klischees ja nicht erfüllen. Aber wie alt ist zu spät? Es ginge dann ja nicht mehr nur um mich und den besonderen Menschen, sondern um noch ein Leben.

Schön ist es, wie offen wir über dieses Thema sprechen können, ehrlich ohne Vorbehalte. Aber manchmal nagt da auch die Frage, ob sich das Thema der letztlich biologischen Funktion der Fortpflanzung mit rationalen Abwägungsmodellen lösen ist.

Ich weiß es nicht. Tatsächlich wusste ich noch nie etwas so sehr nicht. Naja, für den Moment ist der Kopf ja auch mit anderen Themen am Rotieren.

Vielen Dank.

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K(l)eine Liebesdienste und ein Favorit aus dem Ofen: Beinscheibe mit Ingwer

Beinscheibe mit IngwerSo, da der klebrige Valentinstagszuckerguss nun vom Tisch ist, stört man ja niemanden mehr in seinen rosaroten Befindlichkeiten.  Ich kann mir immer nicht helfen, ich finde, dieser Tag mit seinen absolut kommerzialisierten und fremdbestimmten Ritualen läuft all dem zuwider, wofür die Gefühle eigentlich stehen, die uns Einzelhandel und Werbung da so fleißig mit großen Sehnsüchten und materiellen Wünschen unterfüttern und aufblasen, bis wir sie glauben und ihm nachzueifern suchen, dem Bild davon, wie sie aussieht, die große Liebe.  Und ein erschreckendes Rollenverhalten zeigt sich da: er schenkt Blumen, Nippes, Schokolade und zahlt fürs Essen, sie macht sich hübsch, klappert artig dankbar mit den Wimpern und zahlt mit Sex… überspitzt vielleicht, aber darauf lässt es sich doch irgendwie reduzieren. Wer das dann romantisch findet und als Ausdruck tiefer Emotionen sieht (stimmt, tiefe, echte Emotionen sind in solchen vorgegeben Konstruktionen ja nicht vorgesehen, sie könnten emotional emanzipieren…),  dem kann man ein Aufwachen wünschen, aber der Großteil der Menschen scheint ja gerne in der Bequemlichkeit des Dauerschlafes verhaftet zu bleiben und führt dann entsprechende Beziehungen. Und  die funktionieren eben über die großen Gesten an Ego und Eitelkeit und die schnelle Befriedigung des eigenen Egos. Der Schritt darüber hinaus, das ist die Kür und das bedeutet Arbeit.  Und überhaupt – die, die gerade allein dastehen, mitten im Wirbelwind öffentlicher zelebrierter Zweisamkeit… Ja, die einsamen Herzen dürfen sich ein bisschen schlecht fühlen, müssen aber zumindest ein wildes Singleleben führen. Anleitung dazu und zum niemals an die wahren Gefühle herankommen bietet die gängige Medienlandschaft zu Genüge. Aber Vorsicht, gerade Frauen ab einem bestimmten Alter (das bestimmte Alter beginnt wohl etwa mit der 30, regional kann es aber auch früher sein…) geraten schnell  in Generalverdacht, da könne was nicht stimmen – wohingegen Mann sich weiter aufführen darf wie er mag. Wer es geschafft hat und das Leben mit den Jahren in die vorgesehenen Bahnen gelenkt hat, dem sind unendliche Möglichkeiten gegeben, die selbstgerechte Zufriedenheit des Erfolges öffentlich zu zelebrieren. Und so manch einer fühlt sich angepikst und der Neid zwackt ihn und er strampelt sich noch mehr ab um auch so zu sein, um noch ne Schippe oben drauf legen zu können.

Man könnte meinen wir seien weit gekommen, aber der Wettbewerb ist noch derselbe, wie ihn die Hausfrauen der 50er schon in adrett gestalteten Vorgärten ausgetragen haben, wo man sich unter leichtem Seufzen dazu hinreißen ließ die neueste Errungenschaft für den Haushalt ins Gespräch einfließen zu lassen oder die geplante Italienreise,  und die Männer mit ihrer beruflichen Sicherheit, dem Auto und dem streng hierarchischen Leben in so manch westdeutschem Verein…

Wie wunderbar, dass wir uns heute noch viel schamloser darstellen können, es ist ja im Zweifel die eigene kreative Ader und gelebte Individualität und wer bitte möchte da so kleinliche Hintergedanken haben und Narzissmus und Geltungssucht unterstellen. Ne, ist ja klar. Und völlig normal, dass wir plötzlich jedem ins Wohn-, Schlaf-, Esszimmer gucken können, durch den Kleiderschrank geführt werden und das hübsch inszenierte Essen bewundern dürfen. Food Styling, so machen das die ambitionierten unter den Essensbloggern, da wo das nette Rezept leider verschwindet hinter der inszenierten Bilderflut des kreativen Genies, das dort am Werke war.

Es ist im Grunde ziemlich erbärmlich, wie wir so beharrlich vorhersehbar ticken. Dank unserer Eitelkeiten und Ängste immer wieder offen für die Verlockungen, die uns da draußen das große Glück und eine Erfüllung versprechen.  Niemand ist wohl frei davon. Ich nehme mich da nicht aus. Aber einmal Augen aufgemacht und hingeschaut, ist es alles so viel Schein und Gestrampel und so wenig interessant. Und es sorgt für ein konstantes Rauschen, einen Strom von Eindrücken, der auf uns einprasselt, dass die kleinen hoffnungsvollen Lichter, die wirklich menschlichen Erlebnisse, darin fast untergehen.

Vielleicht ist das eine der wichtigsten Herausforderungen, zu lernen, auszublenden und in neue Richtungen zu schauen, damit man nicht vorbeigeht an den Schätzen am Wegesrand?  Auch wenn sie nicht immer so stark leuchten wie das aufgeblasene, substanzentleerte Wabern drum herum.

Und wenn dennoch die Sorge quält, den V-Day nicht genutzt zu haben, dem hilft vielleicht die simple Wahrheit, dass das Jahr 365 Tage hat und jeder dieser Tage unzählige Momente umfasst… da sollte sich doch eine Möglichkeit ergeben, dem Ausdruck zu verleihen, was da in einem strahlt?

Und das kann die Tasse Kaffee sein, die man morgens ans Bett bringt. Oder ein Abendessen nach einem anstrengenden Tag.

Das hat der besondere Mensch die Woche getan und die beste Beinscheibe der Welt gezaubert, so dass ich immer noch hin und weg und schwer verliebt bin…

Beinscheibe aus dem Ofen mit Ingwer
2 Beinscheiben (ca. 600 Gramm)
4 Zwiebeln, geviertelt
2 Möhren, in Scheiben
4-5 Zentimeter Ingwer
1 Zehe Knoblauch, gewürfelt
Rotwein
Thymian
Salz
Pfeffer
Schmalz

  • Die Beinscheiben salzen und pfeffern und in heißem Schmalz von beiden Seiten anbraten und in eine Auflaufform geben.
  • Die Zwiebeln, Möhren, den Ingwer und den Knoblauch im Bratensud kräftig anbraten, salzen, mit Thymian würzen und mit Rotwein angießen, so dass das Gemüse schwimmt.
  • Das Gemüse mit dem Wein zu den Beinscheiben in die Auflaufform geben und das ganze bei 180 Grad für ca. 2 Stunden im Ofen garen. Wer mag nimmt einen Bräter mit Deckel. Ich liebe krosses Fleisch und deshalb war die Auflaufform perfekt.

Dazu passt ein Feldsalat.

Guten Appetit

Zwei: ganz schön viel und ganz schön schön. Und manchmal einfach schnell und fettig: Bauchscheiben mit Bohnen

Bauchscheiben mit BohnenDoppelpack. Meinte der nette Agenturpartner grinsend, als wir zusammensaßen, Projekte besprachen und noch einmal drauf zu sprechen kamen, was uns ins Rhein-Main-Gebiet getrieben hat und wie unser spezifisches Geschäftsmodell aussieht. Und er hatte vollkommen Recht. Der besondere Mensch und ich leben zusammen und arbeiten zusammen. Und da wir uns da besonders gut ergänzen, haben wir aus diesem Mehrwert ein Geschäftsmodell gemacht. Es funktioniert.
Das heißt aber auch, dass wir auf uns und unsere Beziehung Acht geben müssen. Privates gehört nicht ins Büro und fachliche Auseinandersetzungen dürfen nicht Stellvertreterscharmützel für tiefergehende Themen sein. Es funktioniert auch, weil wir eine Beziehung auf Augenhöhe führen, in der keine Spielchen gespielt werden und keine manipulativen Knöpfe gedrückt werden. Ohne Neid, wer was besser kann und ohne das Gefühl stehen zu bleiben, wenn der andere vorwärts geht.
So schön das ist, geschenkt gibt es das nicht.

Aber das Ergebnis ist es wert. Und da es nach ehrlichem Durchspielen des Gedankens tatsächlich verblüffend leicht war, neben dem Leben auch das Arbeiten zusammen zu legen, irritieren mich die Nachfragen, die wir doch öfter bekamen, ob das nicht zu eng sei und die Feststellung: „Ich würde das nicht wollen“. Beziehungen sind etwas Persönliches, ebenso die Entscheidung, wie man diese führt und ich kann nur für mich sprechen, aber ich fände es schade, wenn ich den Arbeitsplatz bräuchte um Zeit für mich zu haben. Hat man da ja auch nicht und wenn man so sehr raus muss aus dem Zusammensein, ist vielleicht die mitunter schmerzhafte Frage angebracht, was einen forttreibt.

Das man Dinge rein für sich und ohne den Partner tut, ist doch völlig klar, man ist ja glücklicherweise kein siamesischer Zwilling, aber tatsächlich geht es Beziehungen zu führen ohne ständig Kompensation zu brauchen. Wer mit einem Partner an seiner Seite dennoch immer wieder los zieht um sich Bestätigung für äußerliche Zuschreibungen wie Attraktivität, Leistungen oder etwas Abwechslung sucht, der macht sich das Leben unnötig kompliziert und sollte sich hinsetzen und überlegen, was er wirklich sucht und wen.  Wer ständig mit Freunden das Gespräch über den Partner führt und eine Liste von Kritikpunkten mit sich herumträgt, sollte mutig sein und mit der betroffenen Person sprechen und vielleicht auch mit sich selber. Wer das Gefühl hat zu stagnieren, ist gefragt sich hinzusetzen und zu überlegen, was man ändern kann und ob es in dem Beziehungsgeflecht möglich ist. Und man muss reden, den anderen mit ins Boot holen. Gedankenlesen bleibt schwer, auch wenn man sich sehr gut kennt und ich persönlich finde es fatal, wenn Menschen ihrem Umfeld mit der Haltung begegnen, die anderen müssten ihre Wünsche erraten und wenn sie dies nicht tun, ist man furchtbar verletzt und enttäuscht. Enttäuschung – das ist eh eines der Tretminen-Totschlag-Worte schlechthin. Wer enttäuscht ist und dieses so weitergibt, impliziert damit auch, dass er die Rollen und eventuellen Schuldzuweisungen schon verteilt hat. Ein Knopf wird da gedrückt, der mächtig wirken kann, denn niemand mit einem Mindestmaß an Empathie und Selbstreflexion enttäuscht gerne andere Menschen. Enttäuschung ist ein wahrer Diskussionskiller und mitunter  ist es lohnenswert, dann einfach still zu sein oder dieser Diskussion nicht zu folgen. Aber weil es so ein machtvolles Wort ist, wird es so häufig benutzt. Und der Empfänger sitzt da und im für ihn zumeist wenig lohnenswerten Fall des Bemühens, die Enttäuschung ungeschehen zu machen, wird man in ein Hamsterrad geschickt, das nur zu oft wieder bei der nächsten Enttäuschung stockt…und von vorne…Dann ist es vielleicht Zeit aufzuräumen, oder auszusteigen. Stilles Leiden, das kommt oft noch hinzu und lässt das Gegenüber ebenso ratlos zurück, im Versuch den Glitzerstatus wiederherzustellen. Es gibt so viele Mechanismen, wie man sich gegenseitig das Leben schwer machen und eine Beziehung in bewusste oder unbewusste Machtkämpfe oder Energiesaugorgien verwandeln kann. Die plötzlichen Stimmungswechsel, die am Horizont lauernden, abwertenden Bemerkungen, enervierender Tonfall, Respektlosigkeit, überzogene Anspruchshaltungen… eine endlose Liste an Manipulations- und Verteidigungsmöglichkeiten, die wir uns zurechtgelegt haben. Gepaart mit einer weit verbreiteten Wortlosigkeit, oder dem vermeintlich klärenden Gespräch, das oftmals nur zur Bühne der narzisstischen Anspruchshaltung eines oder aller Beteiligten wird.

Aber ist ja auch klar, im erwachsenen Alter begegnet man sich eben nicht mehr im Zustand emotionaler Unversehrtheit. Da wurden  Herzen, das eigene und das anderer, bereits verletzt. Hat man sich Taktiken angewöhnt und sucht. Und weil wir ja lernen nach außen hin zu suchen und nicht zuerst in uns selbst, scheint diese Suche nie zu enden. Und natürlich werden wir nur all zu oft enttäuscht. Und egal wie abgeklärt und aufgeklärt wir sind, sie sitzen irgendwo in unseren Hinterköpfen, die Stereotypen der perfekten, märchenhaften Beziehungen. Und die Ausdrucksformen, wie sich diese große Liebe ausdrücken lässt. Ganze Wirtschaftszweige laufen rund, dank  großer Träume vom vermeintlich großen Glück. Und während die meisten von uns sich mühsam eh bereits durch eine Suche quälen, nämlich die nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen und dem eignen Weg, der daraus resultiert, muss man sich noch durch diese zusätzlichen Berge wühlen, die einem den Blick darauf verstellen, dass man in allererster Linie für sich selbst der beste Partner sein sollte, bevor man es für jemand anders sein kann. Das ist nicht ohne. Mit mir selbst bin ich ja ununterbrochen zusammen und denke da kann mich nichts überraschen, aber mal genau hinzusehen und sich vielleicht mal selber kritisieren wo es angebracht ist, die Maßstäbe, die man bei anderen anlegt zu allererst bei sich selbst erfüllen – da kann einiges zutage kommen.  Muss nicht, aber wenn, muss das nicht das Schlechteste sein. Und ganz nebenbei wird auch der Blick auf andere ganz unverstellt und begegnet man sich neu. Und dann kann es ganz schön inspirierend sein zwei Leben zu teilen und muss keine lähmenden Kompromisse bedeuten.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls ein großer Fan von diesem speziellen Doppelpack und beobachte einfach mit Neugier, wohin der eine den anderen noch bringt.
Und wenn mir dann allzu glitzerbunt zumute ist, findet die Liebe den Weg eben ganz prosaisch durch den Magen. Und ich koche was. Mit Liebe. Und gutem Fett.

Ganz schnell aus einer Form: Bauchscheiben mit Bohnen
Denn manchmal soll es einfach nur schnell auf den Tisch und schön satt machen. Und manchmal braucht es gar nicht viel um gut zu sein.

400 Gramm Bauchscheiben vom Schwein (wobei die vom Lamm ebenso köstlich sind, wenn man sie bekommt)
300-400 Gramm grüne Bohnen
2 Knoblauchzehen, gehackt
Salz
Pfeffer
Schmalz oder Butter

  • Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Bauchscheiben großzügig salzen und pfeffern und in eine Auflaufform legen.
  • Die Bohnen putzen und nach Geschmack zurecht schneiden, zu den Bauchscheiben geben und ebenfalls großzügig salzen und pfeffern, den gehackten Knoblauch auf den Bohnen verteilen und ein paar Teelöffel Schmalz oder Butter darauf geben.
  • Nun alles für rund 30-40 Minuten in den Ofen, bis die Bauchscheiben schön kross sind.

Guten Appetit!

Rezepte für das Leben oder Fertigmischung

Rezepte fürs LebenIch  habe mir wohl oft genug gewünscht, an irgendeinem Punkt in meinem Leben hätte mir mal jemand eine Gebrauchsanleitung in die Hand gedrückt. Oder besser noch: Ein einfaches Rezept. Überschaubare Zutaten und klar definierte Handlungsschritte und tatataa: ein Ergebnis. Aber das wäre wohl auch nicht das Wahre. Die ganzen Irrungen und Wirrungen, in die wir uns Tag für Tag wieder stürzen, gehören wohl dazu. Wobei ich den Verdacht nicht los werde, dass es Menschen gibt, die sich einfach eingerichtet haben und sich nicht stören lassen in diesem selbstgesetzten Rahmen. Ein solcher Lebensentwurf wird ja auch wunderbar unterstützt in unserer Gesellschaft. Dir geht es nicht gut? Lies einen der gefühlten 10 000 Ratgeber und kauf direkt den Folgeband dazu und wenn das nicht hilft, mach ne entspannte Reise oder kauf dir was Schönes. Immer noch nicht genug? Such Dir Ablenkung, erfülle Deine sozialen Pflichten, bilde Dich weiter, achte auf Dich, mach dich hübsch, mach ne Detox-Kur, meditier, geh aus, schlaf regelmäßig, trink weniger Alkohol und mehr Wasser, iss vernünftig und gesünder… Du möchtest tiefer vordringen? Dann such Dir nen Coach – Therapeuten sind so was von gestern, töpfer oder mal was, sing oder tanz, tu Gutes und und und….

Wie kriege ich alles unter einen Hut, was mir da so an Möglichkeiten geboten wird und wie zur Hölle geht das eigentlich mit dem berühmten eigenen Weg?  Selbstfindung – so ein wahres Wort und leider mit Klischees überladen. Ob das Zufall ist? Finden, sprich Suchen, erfordert Konzentration. Wo finde ich die in dem Hin und Her und den Anforderungen von mir und anderen an mich? Und warum geht alles immer schneller?

Ich finde, man kann sich ganz wunderbar selbst in einen Gedankenstrudel hinein schrauben, der am Ende total unproduktiv und destruktiv ist. Ich weiß aber auch, wie schnell so etwas gehen kann. Wie es quasi in unserem westlich-modernen Erwerbs-Lebensentwurf angelegt ist, sich immer mal wieder zu verlieren. Und dann probiert man all die Wege aus, die der Mode der Zeit entsprechend gerade durch den Mainstream geistern, oder man ist mutiger und sucht am Rande, auf die Gefahr hin belächelt zu werden,  wenn man mit spirituellen Lösungsansätzen daher kommt. Nein, nein – weg damit.

Ein Rezept also. Und zwar bitte frühzeitig, dann kann man seinen Weg gehen ohne das ein oder andere rückblickend unnötige Drama. Ein Rezept, das einen etwas mehr zu sich selbst führt und entspannter werden lässt inmitten von Anforderungen, Bildern und Projektionen, die jeden Aspekt des Lebens in den Krallen halten. Denn es gibt sie nicht umsonst, die Rama-Familie,  die Erfolgsstories, die Vorher-Nachher-Styling-Geschichten, die Beschwörung von Beziehungsidealen mit ihren öffentlichen Traumpaaren, das Bild der Geselligkeit inmitten anderer gutgelaunter attraktiver Menschen – es kostet eine unglaubliche Anstrengung, sie abzustreifen, diese eingeimpften Bilder. Und ja, auch wer nun die Brauen runzelt und sich frei von Manipulation wähnt, wird seine Fallen finden. Und sei es dem Schönheitsversprechen der Kosmetik zu glauben oder beim Klamottenkauf den Bauch einzuziehen….oder vielleicht doch im Gespräch mit anderen die ein oder andere Leistung noch etwas hervorzuheben…man gehört ja dazu und funktioniert. Ein Kampf gegen Windmühlen. Und da jeder ihn führt, liegt eine Lösung vielleicht in den Menschen.

Jeder hat seine kleinen Kämpfe und Ticks und Marotten und das soll auch nicht anders sein… Aber jeder geht damit anders um und ich bin einfach der festen Überzeugung, dass nicht jeder Mensch mit unschuldigen Ambitionen durch die Welt läuft. Wer kennt sie nicht, die kleinen Sticheleien unter Freunden. Man kennt sich so gut, eine kleine Spitze verpackt als Witz  – wir haben doch Humor! Ein Gespräch über Personen in deren Abwesenheit, natürlich ganz im Vertrauen und mit den besten Absichten – das macht so viel Spaß, ich weiß. Ein Spielchen mit den Gefühlen anderer. Nicht immer bewusst, aber manchmal schon, wenn man merkt, was man tun muss um zu kriegen was man will. Das klappt als heulende Dreijährige ebenso gut wie als sturer Vierzigjähriger oder als exaltierte Zwanzigjährige. Wenn man mal ganz ganz ehrlich ist, kennt jeder solche Menschen, zumindest einen – sich selber… Und wer da jetzt nein sagt, ist ein besonders heißer Kandidat! Aber das Gute ist ja, dass wir die Fähigkeit zur Reflexion haben, wir können unsere Handlungen reflektieren, wir haben emotionale und moralische Maßstäbe. Wir besitzen Empathie. Psychopathen nun einmal ausgenommen. Wir haben selbst in der Hand unser Verhalten zu ändern und wir können uns mit Menschen umgeben, die genauso denken wie wir, die unsere Wertvorstellungen teilen, die uns Gutes wollen und ehrlich sind in dem, was sie uns spiegeln. Die Freundschaften, die wir pflegen und das Gespinst an Dynamiken, die diese bedeuten, sagen viel über uns aus. Eine neue Liebe? Dann ist der beste Freund, die beste Freundin eigentlich das  herausforderndere Treffen als das mit den Eltern… Und  weil das mit den Menschen unter einander nicht immer ganz einfach ist, denn auch wenn man versucht der Welt mit Respekt zu begegnen, bekommt man diesen nicht immer zurück, hat man auch hier die Wahl: Man darf Menschen aus seinem Leben verabschieden, wenn sie einem nicht gut tun. Wenn sie einen nicht wachsen lassen, oder die Treffen und Gespräche zu oft ein seltsames Gefühl der Unsicherheit oder des Unbehagens hinterlassen.  Das fällt so schwer zu sehen und sich einzugestehen, aber es gibt sie viel zu oft, die destruktiven Mechanismen, die uns Energie kosten. Die Menschen, die uns ausbremsen und zurechtstutzen, Neid hinter falschen Komplimenten verstecken oder leere Versprechen auftürmen… egal ob in Freundschaften oder anderen Beziehungen. Wir dürfen kritisch sein, wenn wir es zu allererst uns selbst gegenüber sind.  Da ist das Schwerste von allem.

Und weil das alles so kompliziert ist, ist er da, der Wunsch nach dem Patent-Rezept. Ich weiß nicht was anderen so schmeckt in dieser Hinsicht, aber für mich hat sich eine kleine Lösung aufgetan. Simpel aber klar. Ein Mensch, der sich obsessiv mit dem Thema Essen beschäftigt, sollte vielleicht beginnen Analogien zwischen den Bereichen des Lebens zu bilden. Denn letztlich hängt es alles tatsächlich zusammen.

Warum nicht die Grundsätze und Anforderungen, die ich an mein Essen stelle, auch an die Gefühlsnahrung stellen.

Keine Zusätze, keine unverständlichen und schädlichen Zusatzstoffe, keine künstlichen Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Was schlecht ist, kommt weg. Und hinschauen, ob man erkennen kann, was man sieht. Ehrlich, mit gutem Geschmack, Substanz und voller guter Nährstoffe…vielleicht ist das ein erster Schritt, einen weiteren Faden etwas zu entwirren in diesem seltsamen Gespinst, in dem man so steckt.

Guten Appetit!

Menschen-Experimente, Lämmer, Bohnen und Speck

Lammfromm mit BohnenEin wenig angeschlagen, nach einer intensiven Arbeitsphase, hat sich die Muße wieder eingefunden und mich lange in den Tiefen des Internets stöbern lassen.  Und nachdem ich dem Projekt schon wiederholt begegnet war, aber mich nicht angesprochen fühlte, habe ich mich dieses Mal durch Forty Days of Dating gelesen.

Nun bin ich fertig, die Schultern schmerzen von der konzentrierten Lektüre und der Angespanntheit angesichts der Vertrautheit des Themas und ich frage mich, was ich mir da gerade angeschaut habe: Kunst, Selbsterfahrung, Exhibitionismus, Narzissmus, Ehrlichkeit, einen gesellschaftlichen Spiegel? Vielleicht ein wenig von allem und dadurch für jeden ein bisschen? Oder sagen wir, für jeden etwas dabei, der sich schon einmal über die Beziehungsanbahnungsprobleme von Großstädtern irgendwo zwischen Mitte 20 und … gewundert hat.

Denn es könnte auch Berlin sein statt New York und die beiden urban-attraktiven Designer, die hinter dem Projekt stecken, ließen sich austauschen.

Zwei Freunde, die immer wieder dieselben Verhaltensweisen und Muster leben, wenn sie Beziehungen anfangen oder jemanden daten, wie es so scheußlich heißt. 40 Tage haben sich die beiden täglich gesehen, sich gedatet, 40 Tage, die es angeblich dauert, eine schlechte Gewohnheit abzulegen. Haben täglich einen Fragebogen zum Treffen ausgefüllt, haben regelmäßig einen Paartherapeuten besucht und wollten sehen was passiert: Ob die alten Dynamiken greifen, ob ihre Freundschaft überdauert, ob sie sich verlieben…Das Ende soll sich jeder selbst erlesen, denn amüsant ist diese voyeuristische Lektüre allemal.

Aber irgendwie macht sie auch traurig. Ich kann nichts verallgemeinern, aber der Eindruck, der nach fast 15 Jahren in der großen Stadt Berlin blieb, war der, dass es unsagbar schwer ist dort verbindliche Beziehungen einzugehen. Man kann unheimlich viel Spaß haben in Berlin und bis weit in ein, sagen wir, mittleres Alter hinein einen unverbindlichen Lebensstil pflegen, zu dem auch ein gewisses Vage-Bleiben gehört, wenn es um Gefühlsbekenntnisse geht. Mal schauen, was noch so geht und kommt… und so wird zugesehen, dass man sich keine emotionale Blöße gibt und wundert sich dann, dass es nicht funktioniert hat.

Auch wenn man bei dem, sagen wir, Projekt Forty Days of Dating nicht von dem Anfang einer Beziehung sprechen kann, findet man in und zwischen den Zeilen der Fragebögen doch einiges an Wahrheit. Die Angst, dass ein emotionales Bekenntnis zu Verpflichtungen führt, die man nicht erfüllen kann.  Die Angst verletzt zu werden. Die Angst allein zu bleiben.

Mitte Zwanzig ist die Protagonistin und doch schon eine Veteranin in Spiel intensiver, unglücklicher Beziehungen und man merkt, wie groß der Druck sein muss, neben dem beruflichen Erfolg auch noch privat entsprechend zu funktionieren.

Der kreative Hintergrund und die schon vorher mediale Präsenz der beiden war dem Projekt sicher nicht abträglich und so ist es auf jeden Fall eine exhibitionistisch angehauchte Eigenwerbung, die dank des Designer-Backgrounds und der Fotogenität der beiden ästhetisch ansprechend daher kommt.

Und da ist für mich auch der Punkt wo ich innehalte: Reicht es, ein sicherlich bestehendes Problem, nämlich eine zunehmende emotionale Unsicherheit einer sich ansonsten recht selbstbewusst inszenierenden Großstadt-Spezies, einfach attraktiv, dem Zeitgeist entsprechend zu verpacken? Ist das nicht eigentlich eine totale Trivialisierung einer Sorge, die viele beschäftigt? Vielleicht lässt sich eben doch nicht alles im Leben in ein künstlerisches Projekt übersetzen? Denn trotz vermeintlich intimer Einsichten, die der Leser über die Fragebögen erhält, wird in diesen auch immer wieder eine gewisse Selbstinszenierung der Experimentatoren deutlich. So richtig entblößen tut man sich dann doch nicht, dafür sitzen die Unsicherheiten unter der unabhängigen Fassade dann doch zu tief.

Es ist eine amüsante Lektüre, die aber ein kleines Unbehagen zurück lässt. Was macht der einsame Mensch da draußen, der seine Sehnsüchte nicht so schön verpacken kann?

Aber es passt, abstrahieren wir einfach, wo es uns möglich ist und wer mag, befriedigt mit der persönlichen Selbstdarstellung einfach auch die Neugier anderer, dann wird das direkte persönliche Gespräch, ohne Kommentatoren und Zuschauer weiter in die Ferne rücken als Handlungsansatz.

Und bevor jetzt der beste Freund zum Date-Ersatz wird: Es wird nicht funktionieren. Nicht, solange man nicht ernsthaft bereit ist auch einmal ganz selbstkritisch zu sein und die eigenen Schwachstellen nicht nur zu sehen, sondern auch an diesen zu arbeiten. Und ganz ehrlich, manchmal ist es besser auch mal eine Zeit allein zu sein statt emotionale Kompromisse einzugehen. Und wenn man das kann, mit sich selbst allein und glücklich und im Reinen sein, dann hat man auch den Kopf, andere Menschen so anzunehmen wie sie sind, ohne Gefahr zu laufen, neue Projektionsflächen zu schaffen und Enttäuschungen zu beschwören.

Und ganz persönlich: Die Arbeit an sich selbst und die Ehrlichkeit dem anderen gegenüber ist es wert. Wir sind so voller Bilder, wie eine Beziehung auszusehen hat: Dramatisch-romantisch, abgeklärt-attraktiv, leidenschaftlich-zerstörerisch – es wird uns nicht leicht gemacht, den eigenen Weg zu finden. Wie eigentlich bei allem. Und so lange wir auch emotional nicht klar Schiff gemacht haben, erliegen wir den vielen Ersatzbefriedigungen, die uns dort draußen serviert werden: Stellen die Arbeit über das Private und lassen uns aussaugen ohne es gedankt zu bekommen, füllen Leere durch Konsum… da lässt es sich noch weiter denken, aber nicht jetzt.

Und wenn da so viele Unabwägbarkeiten und komischen Themen durch die Welt wabern, brauche ich manchmal beim Essen etwas, das nicht schief gehen kann.

Kein Experiment: Lamm-Koteletts mit Speck-Knoblauch-Bohnen

2 Lamm- Koteletts (jeweils ca. 200 Gramm)
300-400 Gramm grüne Bohnen
100 Gramm Speckwürfel
1 mittlere rote Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Rotweinessig
Kokosöl

  • Die Bohnen waschen.
  • Das Olivenöl erhitzen. Speckwürfel, Zwiebeln und Knoblauch glasig andünsten und die Bohnen dazugeben.
  • Die Bohnen etwa 15 Minuten anschmoren, bis sie noch schön bissfest sind. Zum Abschluss noch einen Esslöffel Rotweinessig unter die Bohnen rühren und großzügig salzen und pfeffern.
  • Parallel die Lammkoteletts pfeffern und in heißem Kokosöl von beiden Seiten 1-2 Minuten scharf anbraten und dann weitere 3-4 Minuten bei niedrigerer Temperatur braten und zum Schluss salzen.

Guten Appetit!