Die alte Herzensdame

Passau_HerzensdameVerschmizt. Das kann sie wirklich sehr gut. Sie sitzt da, hat die Augen halb geschlossen und macht einen selbstironischen Kommentar, der einen kurz innehalten und dann laut lachen lässt. Ein wenig wie ein Vögelchen wirkt sie, das haben viele alte Damen an sich, wenn der Körper irgendwie immer kleiner wird, sich in sich selbst zurückzieht und die Haut transparent über den Knochen spannt. Man möchte ganz behutsam sein und dieses fragile Menschenwesen nicht zu sehr bewegen. Aber von wegen. Stürze und Alter halten sie nicht auf, einmal den Rollator unter den Händen ist sie kaum zu bremsen und zuckelt los. Nicht behutsam, sondern in einem ordentlichen Tempo. Klein ist sie geworden, oder ich groß. Vielleicht treffen wir uns gerade in der Mitte, sie reicht mir noch bis zur Schulter. Ein wenig schütter ist das weiße Haar geworden und seidenweich, seit sie sich vor ein paar Jahren von ihrer Oma-Dauerwelle verabschiedet hat und nun die Haare kurz trägt. Flott, hier passt das wirklich. Und schick macht sie sich. Wenn sie weiß, dass Besuch kommt, überlegt sie genau, was sie anzieht. Ich mag ihre vielen Pullover und Strickjacken. Mit Mustern und oftmals auch Tigermuster. Vielleicht rührt sie daher, meine Schwäche für Wildkatzenmuster…. Ich berühre sie gerne. Streichle über ihre Hände, lege den Arm um die Schulter. Bin dankbar, dass Enkelkinder und Großeltern dieses ganz besondere Verhältnis teilen können. Wir hören die Geschichten, die unsere Eltern über ihre Eltern erzählen. Wenn wir die Augen aufmachen, sehen wir auch, wie dieses Verhältnis auf das zu unseren Eltern abstrahlt. Aber den Großeltern gegenüber haben wir den Luxus, nicht die Kämpfe ausfechten zu müssen, die zu den Eltern-Kind-Beziehungen gehören. Lange Jahre ist das Verhältnis auf die Ferne aber auch oftmals nicht so eng. Als Kind pflegt man solche Beziehungen ja nicht bewusst. Bei der alten Dame und damals auch dem alten Herrn war ich oftmals, wenn ich oder mein Bruder oder wir beide krank waren und meine Eltern sich nicht freinehmen konnten.

Schon früh hat mich Literatur in der Wahrnehmung beeinflusst. Bei Astrid Lindgren sitzen die Großmütter gerne Honigbrötchen schmierend unter dem Apfelbaum und verteilen Weisheit und Liebe. Ich erinnere mich, dass ich an der Hand laufen sollte, wo ich rumrennen wollte, an Tee mit Milch zum Abendbrot, Weingummi aus der Apotheke und den Jesus an der Schlafzimmerwand. Und die Zähne im Glas auf dem Nachttisch. Ich habe immer noch zwei uralte Handtücher mit Rosenmuster, die ich als Kind so geliebt habe, weil ich sie so Prinzessinnenhaft fand. Auch wenn das Weiß vielleicht etwas grau geworden ist, ich möchte sie nicht missen.

Mit der alten Herzensdame musste man immer sehr frühzeitig vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof sein. Unabwägbarkeiten schienen sie nervös zu machen. Sie war oft sehr angespannt. Das merkt man als Kind und setzt sich eher zum alten Herrn auf das Sofa, um eine Runde Mensch ärgere Dich nicht gewinnen zu dürfen. Aber ohne sie hätte ich meine erste Barbie wohl erst später bekommen. Und meine weißen Lackschuhe hätten bei meinen Eltern keine Chance gehabt. Zugegeben dauerte es keinen halben Tag, bis die ersten Kratzer da waren, aber für einen Moment war es bedient, das kleine Prinzessinnengefühl, das wir Mädchen so mitbekommen auf den Weg und das meine Eltern (zum Glück) nicht so sehr nähren wollten. Sie ist die Mutter meines Vaters und die einzige Oma, die ich je hatte. Ich habe viel gehört über die Beziehung meines Vaters zu seinen Eltern, aber komischerweise tangiert das nicht meine Beziehung zu ihr. Und es rührt mich an, wenn wir als drei Generationen zusammensitzen und sie charmant meinen Vater daran erinnert, dass sie nicht total vergesslich ist, auch wenn sie danach vielleicht mit den Namen durcheinander kommt. Sie lässt sich nichts sagen. Und tritt ein für ihren Standpunkt. Das hat sie schon einmal den Platz im Seniorenbeirat gekostet, aber gelohnt hat es sich, auf der Straße vor dem Altenheim ist jetzt ein asphaltierter Streifen, damit die alten Menschen nicht stolpern. Ich merke, dass sie diesen Streifen ein wenig als den ihren sieht und dass ihr das Kraft gibt.
Einmal ist sie ausgebüchst. Sie hatte gefragt, ob sie überall hin kann und hat dann ein Taxi bestellt, hat eine Nonne und eine Flurnachbarin eingepackt und ist nach Alt Ötting gedüst, um zu beten. Für uns, die Familie. Überhaupt, wenn man ihr zuhört erklären sich viele Begebenheiten in ihrem Leben durch einen Einfluss von engelhafter oder heiliger Gestalt. Der heilige Antonius, das ist ihr Heiliger. Und statt dies zu verurteilen und die Nase zu rümpfen, berührt mich dieser Halt, den sie dort findet. Auch hier ist sie entspannter geworden, früher klang es ängstlicher, wenn sie den Glauben bemühte. Heute ist es ganz selbstverständlich und einfach: ihr Glaube. Den muss ich nicht in allem teilen, aber ich bin ihr dankbar für den Segen und die Gebete, die sie uns allen mitgibt. Und es gibt keine katholische Kirche, in der ich nicht an sie denke und nach einem heiligen Antonius suche, um für sie eine Kerze zu stecken. Wenn es den nicht gibt, dann eine Mutter Gottes. Früher gab es immer ein Segenskreuz mit auf die Stirn, was mich lange in dem Glauben gelassen hat, dass Weihwasser nach 4711 riecht. Sie berührt mich tief, die alte Dame. Telefonieren mag sie nicht so gerne, dann hat sie Angst, es wird zu teuer für mich und bricht das Gespräch ab. Karten liest sie nur noch mit der Lupe aber wir haben den Kontakt wieder aufgenommen und die raren Besuche bei ihr im Niederbayrischen wirken lange nach. In dieser mir fremden Ecke, wo die Menschen so anders sprechen, liegt auch ein Teil Familiengeschichte. Das schöne Passau an den drei Flüssen, später dann das noch malerische Regensburg – bayrisch schön, hell im Sonnenschein und südlich anmutend. Später dann die Entwurzlung, ein Leben in Westfalen. Ich assoziiere Paderborn immer mit Grau. Was sicher nicht richtig aber eben subjektive Erinnerung ist. Weihwasser riecht nach 4711 und Paderborn schmeckt nach Eukalyptus-Weingummi. Heimisch geworden war sie dort nie, sagt mein Vater. Auch sprachlich nicht. Der bayrische Akzent hat sie nie verlassen. Deshalb fühlt es sich stimmig an, wenn sie da sitzt und von ihrem Balkon auf den Bayrischen Wald schaut. Hier sagt man Grüß Gott und Pfiati – die Kirche ist allgegenwärtig. Die Verabschiedungen fallen schwer. Sie scheucht uns schnell davon, mag die Situation nicht. Sie ist 94 Jahre alt, wir wissen nicht, wie oft wir diese Treffen werden wiederholen können. Zumal sie sagt, dass es langsam reicht. Sie hat viel erlebt und gesehen seit 1920 und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie es mit ihrer neuen Souveränität auch schaffen wird jeglicher Krankheit ein Schnippchen zu schlagen und irgendwann einmal einfach einzuschlafen. Das wünsche ich ihr.

Ganz warm ist das Herz dann nach so einem Besuch und sentimental wie ich bin, sind auch ein paar Tränen nicht weit weg. Gut, sich dann noch einmal von der herzlichen Art im Fliegerbauer auffangen zu lassen und einen zu kurzen Blick auf die Innstadt zu werfen , der Lust auf mehr macht. Dann heißt es schon wieder auf Wiedersehen Passau und ich weiß, dass ich mich der Stadt immer ein wenig verbunden fühlen werde. Der alten Herzensdame sei Dank.

Ein Jahr, Auge in Auge mit dem Schweinehund und Abschied von der Avocadocreme

Avocado KritikEs ist genau ein Jahr.  Ein Jahr her, dass die netten Menschen vom seltsamen Umzugsunternehmen in Windeseile ihren Laster entluden und uns mit diversen Kistenhaufen und einer ziemlichen Ungewissheit auf dem Dorf zurückließen und selbst zurück in Richtung Berlin fuhren.

Ich gebe zu, als wir selber am gleichen Tag die große Stadt verließen, kullerten bei mir kurz ein paar Tränen, so etwas wie die plötzliche Furcht vor der eigenen Courage, aber diese unbestimmte  kleine Sorge und die Ungewissheit, die am ersten Abend mit uns im Kistenchaos saßen, wichen ganz schnell der Freude am Neuen und der Entdecker-Lust.

Ein Jahr später sind alle Kisten ausgepackt und das alte Leben in der großen Stadt steht in einem anderen, schön-spannend-durchwachsenen Kapitel.  Es fühlt sich sehr abgeschlossen und entrückt an. Was davon bleibt sind vor allem die lieben Menschen, die einen weiter begleiten und der Stolz, es gewagt und geschafft zu haben. Ja, es sieht gerade ziemlich gut aus. Und der Mittagsspaziergang durch die Sonne rund ums Dorf hat den Kopf kurz ganz sachte warm gestreichelt und einen bestärkt in der Richtigkeit der eigenen Entscheidung.

Ich  war mir dessen nicht wirklich bewusst, bevor wir uns entschieden haben etwas grundlegend zu ändern, ich habe nur zunehmend angespannt reagiert auf jede der vielen Geschichten, die einem die unterschiedlichen Medien über mutige Lebens-Richtungs-Wechsel und Neuanfänge servieren.  Ich wollte nicht die Erfolgsgeschichten anderer Leute wiederkäuen und beklatschen (auch wenn viele eine Menge Respekt verdient haben), ich wollte selber ein kleines Abenteuer erleben. Nur zu leicht kann man sich ja auch ein wenig einschüchtern lassen, wenn ein Lebensmodell da medial aufbereitet wird. Denn das klingt ja immer nach ein bisschen mehr als nur Job und Sicherheit aufgegeben und sich örtlich verändern. Nein, das sind dann meist gleich großartig klingende Projekte, die im Zusammenhang mit dem Wechsel aus der Taufe gehoben wurden. Oder kleine Unternehmen (ok, das sind wir tatsächlich auch), aber dann immer mit einem Zeitgeist-gemäßen ästhetisch-intellektuellen Aufhänger und mit einer entsprechenden Bildersprache.  Das war mir persönlich zu viel. Dort wird nur allzu oft einem Ego geschmeichelt, das sich da lang und breit in Szene setzen lässt. Und viel zu selten wird mal erwähnt, dass es auch klein und leise geht. Ohne großes Kapital, ohne  Plan B. Man kann sein Leben ändern, raus aufs Land – das muss nicht gleich das ambitionierte Hofprojekt sein. Oder an einen anderen Ort.  Das muss gar nicht zum Herzeigen sein, aber gelebt werden sollte es. So ganz und mit Überzeugung und dann wird Ungewissheit auch belohnt. Übermütig werden lässt mich das nicht. Tief drinnen habe ich uns all das zugetraut, aber man weiß vorher nie was kommt. Das weiß ich auch jetzt noch nicht. Ich weiß nur, dass wir uns bemüht haben und eine neue Bescheidenheit gelernt haben und diese Veränderung belohnt immer wieder. Vor allem mit dem Gefühl, bei mir angekommen zu sein. Und das ist eine ganz wunderbare Ausgangsbasis für neue Abenteuer… Wird es immer der Taunus sein? Was für andere Modelle des Arbeitens stehen uns noch offen? Welche schönen Dinge möchte ich noch tun, von denen ich noch gar nichts weiß? Es sind nämlich nicht immer nur die anderen, die irgendwie vom Glück geküsst, mit besseren Startbedingungen, mehr Talent, mehr Zeit, mehr Kreativität,… Nein, die Veranlagung hat zum Glück jeder. Nur wie wir sie nutzen, das ist mitunter traurig anzusehen. Und den Mut trägt auch jeder in sich, nur wird er allzu oft betäubt und vergraben oder kompensiert durch Ersatzlösungen und Kompromisse. Und die sind tatsächlich allzu oft materieller Natur.

Ich fand das auch recht angenehm, in der großen Stadt, mit einem festen Gehalt und als Ausgleich zum Arbeitsstress oder zu besonderen Anlässen habe ich mich selbst belohnt. Allerdings oberflächlich. Die neue Hose hätte dann immer gerne noch ein paar neue Schuhe dazu bekommen, der fünfte Nagellack möchte nicht der letzte in der Sammlung sein und das zweite Glas Wein lässt einen weiter bestellen, wir schauen mal nicht so genau hin und suchen lieber noch neue schöne Gläser zum Wein. Das ist in einem gewissen Rahmen ja völlig verständlich und ok. Aber es ist vielerorts doch eine gewisse Maßlosigkeit eingezogen. Ich stehe heute vor meinem Schrank und frage mich, was ich mit 10 Paar Sneakern soll. Wann ziehe ich die an? Nun verschenke ich, was ich kann um mich herum und gebe den Rest weiter. Ich habe immer noch mehr als genug. Einiges davon bleibt auch gerne hier, ich will weniger Neues einziehen lassen. Ich halte auch die diversen Simplify-Ratgeber für Nonsens, die Dir beibringen wollen, welche 10 Dinge Dir reichen für das Leben. Am besten dann mit Weiterleitung zum Renovierungs-Ratgeber und Einkaufsberater, damit jede Oberfläche an und um einen Reduzierung schreit. So funktioniert es eher nicht. Das muss schon jeder selber für sich herausfinden, und vor allem den persönlichen Bereich identifizieren, in dem entrümpelt werden sollte. Es muss und soll auch nicht in der totalen Askese enden, sondern es geht um ein Bewusstsein für sich und das eigene Leben und die Menschen um einen herum. Auch wenn das furchtbar nach Mainstream-verseuchten Eso-Müll klingt. Da wurde ja auch gute Arbeit geleistet. Viele kluge Gedanken sind längst in die Form von Redensarten gegossen und langsam aber sicher in der Ecke der hohlen oder verspinnerten Phrasen platziert worden. So dass man seltsam klingen muss, wenn man anfangen möchte sich bewusst zu äußern.

Neulich sagte jemand, es liegt ein ganzes Stück Weg zwischen dem Fakt, dass man etwa die enorm liest und der tatsächlichen Umsetzung eines nachhaltigen Lebensmodells (im Sozialen, Materiellen und letztlich auch Spirituellen). Es ist sicher ein Anfang, sich mit bestimmten Themen intensiver auseinander zu setzen, aber nur allzu selten wird der Schritt von der intellektuell verbauten Meta-Ebene wirklich hinein ins Praktische vollzogen.

Das ist nämlich recht anstrengend. Ich bin weit davon entfernt mein Leben als abgeschlossenes Modell zu betrachten. Das soll es niemals sein. Es steckt nur so voller Überraschungen und zeigt mir gerade in den letzten Monaten immer öfter, was möglich ist, wenn man sich traut. Manchmal habe ich auch keine Lust und denke, es wäre einfacher wieder konventionell zu konsumieren und bei den Menschen nicht so genau hinzuschauen und wieder auf eine oberflächlichere Ebene einzusteigen und Spielchen mitzuspielen, weil es vermeintlich schneller geht. Aber ich weiß, dass ich mir damit keinen Gefallen tue und dass ich dieses schöne Gefühl der entspannten Zufriedenheit nicht anders hätte erreichen können. Und ein wenig stolz bin ich auch, auf das was wir in einem Jahr auf die Beine gestellt haben, auf dem Dorf, im Privaten, mit der eigenen Firma und auch hier, auf diesen persönlichen, virtuellen Seiten. Denn nicht nur ein Jahr ist es, dass wir hier sind, 100 Einträge sind es nun auch, seit ich begonnen habe den Schweinehund wegzutreten, der sich an meine große Lust am Wort geklammert hat und jeden Gedanken an das Schreiben, jenseits der Arbeit, lange verscheucht hat. Lange dachte ich auch so ein Blog, das endet immer in einer narzisstischen Nabelschau und das ist das letzte was ich will. Aber dem muss gar nicht so sein. Davon gibt es viele Beispiele, sicher. Die Bühne ist ja wunderbar bereitet. Aber es gibt so viele stille Perlen, die in den Untiefen der Blogwelt leuchten und ich freue mich immer wieder, wenn ich neue entdecke und bin ehrlich bewegt, wenn ich sehe, wie eifrig meine Gedanken gelesen werden. Das ist eine schöne Motivation den Schweinehund weiter zu treten und weiter nachzudenken und weiter zu suchen nach den vielen schönen Gedanken und Anregungen, die so viele mutige Schreiber in die Welt setzen.

Und kleine Meilensteine kriegen dann doch manchmal eine Belohnung. Das war gerne mal eine Koriander-Avocadocreme. Wobei ich echt keine Avocados mehr kaufen kann seit ich jetzt für diesen Eintrag recherchiert habe. Avocadobäume brauchen täglich 50 Liter Grundwasser und werden für den Export zumeist in Regionen angebaut, die nicht eben bekannt sind für Wasserreichtum, etwa Peru, Israel. Und auch die Bio-Variante löst das Wasserproblem nicht. Also ist dies ein Abschiedsgesang auf einen köstlichen Vertreter der Beeren-Familie. Ein Superfood, das einen Preis hat.

Tschüss, Avocado.

Buchmessen, unpopuläre Entscheidungen und Süßkartoffelgnocchi

Paleo GnocchiS. ist geschätzte vier Jahre alt und wir treffen ihn in der Warteschlange eines Bio Supermarktes. S. darf einen dieser kleinen Kindereinkaufswagen schieben, die es dort für gibt und er sieht ein bisschen aus, wie man sich Michel aus Lönneberga im städtischen Kontext vorstellt. Ganz entzückend in seinen Ringelstrick-Pulli. Aber um direkt bei dieser Lindgren-Figur zu bleiben, die ich irgendwie als Kind nicht so gerne mochte, ich habe dann noch festgestellt, dass die beiden ein gewisses enervierendes Element teilen. In diesem Fall war der kleine S. mit einer ins Schrille driftenden Stimme gesegnet und rannte zwischen den beiden Warteschlangen hin und her und Leuten in die Knie und wollte seinen kleinen Einkaufswagen nicht holen und…und seine Mutter, die so einen leicht verbissenen Zug hatte und sich erst einmal in eine wenig fruchtende Diskussion mit S. stürzte, dem das ziemlich egal war und der lieber eine Packung Bio-Spaghetti am Einkaufswagenrand in Stück schlug… Auch mal Nein sagen und deutliche Grenzen setzen (ohne Rohrstock und so Schreckgeschichten)? Macht man das noch, oder behindert das den individuellen Ausdruck des kostbaren Kindes? Ich gebe es zu, ich habe keine Ahnung und darf zu dem Thema eh nichts sagen, ohne Kind. Mit Katze. Und Ich will jetzt nicht unnötig Klischees bedienen oder Gräben aufreißen, aber es gibt Mütter, die sind echt nicht ganz einfach zu ertragen in ihrer Rolle als Mutter. Und da darf man schon mal den Mund aufmachen. Die tun das ja auch, bzw. leben sich aus und was das mit der Umwelt macht, ist erst einmal egal. Man kann da bei manchen Müttern eine gewisse Anspruchshaltung an ihre Umwelt feststellen, die ich nicht immer ok finde und die sich auch nicht dadurch rechtfertigen lässt, dass sie im Gegenzug mit kinderfeindlichen Idioten klarkommen müssen. Die gibt es, die Kinder am liebsten unsichtbar und unhörbar haben wollen, das ist schlimm, aber es gibt eben auch diese wandelnden Bildungsklischees, die sich auf dem Ergebnis ihres Zeugungsaktes ausruhen, in dem Sinne, damit allen auf die Nerven zu gehen. Dafür können die Kinder nichts. Die sind meist zuckersüß, weil auch noch nett angezogen und mit einem  ordentlichen Grundvokabular ausgestattet.  Es sind diese speziellen Mütter (die oftmals auch wenig Verständnis für Kinderlosigkeit aufbringen, was man alles verpasst Erfüllung. …Und Bla…). In diesem Fall, ganz dreist ins Blaue geraten, würde ich schätzen, war die Mutter Anfang Vierzig, akademischer Hintergrund, das erste Kind. Eine akademische Spätgebärende also, zu denen ich ja auch zählen würde, wenn mich noch die großen Mutterglückswünsche packen würden, was ich irgendwie nicht denke. Und Menschen, die wissen wie alt ich bin, werden sich da so ihren Teil denken, dass es ja nun langsam mal Zeit wird. Da wir erst im letzten Jahr geheiratet haben, gebe ich uns noch etwas Schonfrist bevor es spannend wird zu sehen, welche Bemerkungen und Reaktionen an uns heran getragen werden. Denn es geht ja schon los und es geht mir auf die Nerven. Dass es den Menschen auch so gar nicht einzufallen scheint, dass man glücklich ist, so wie es ist. Und was ist mit den Menschen, die gerne Kinder möchten, aber es aus vielfältigsten Gründen nicht können? Denen wird dann jedes Mal wieder ein kleiner Schmerz aufgedrängt. Es ist ein wahnsinnig persönliches Thema, dass die Menschen trotzdem oftmals alle Grenzen der Privatsphäre übertreten lässt. Vielleicht liegt es daran, dass Kinderkriegen vom Prinzip her machbar und nicht kompliziert ist, dafür braucht es keine besondere Ausbildung und weil  theoretisch jeder dazu beitragen kann, hat auch jeder was dazu zu sagen. Ich mag Kinder wirklich. Nur halt nicht für mich und die nächsten 18 Jahre. Und nicht in dieser Welt mit ihren Problemen. Nicht weil ich irgendeinem Egoismus frönen will, sondern weil es nicht passt für mich, für uns. Und weil es eben nicht sein muss. Weil wir das große Glück der Wahl haben und das für mich selbstbestimmtes Leben ist, solche Entscheidungen zu treffen.

Zurück gebracht auf dieses Thema hat mich aber eigentlich nicht der kleine S., dem ich viele Pfützen für seine gelben Gummistiefel wünsche und weniger Anstehen-müssen im Supermarkt.
Ein Besuch auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt hat das Thema in den Vordergrund gerückt.  Lustigerweise, oder besser wunderbarerweise, sind wir uns so klar über unsere Lebensweise, dass das Thema tatsächlich immer nur von außen an den Tisch findet.

Wie ein kurzer Blick in die Regale der Buchmesse gezeigt hat, wird der Markt an Ratgebern für Eltern wohl nie versiegen. Eine wahre Schwemme. Und je nach Zielgruppe entsprechend gestaltet in Tonfall und Ästhetik. Das geht von viel Hochglanzbild und beruhigender Weichspül-Rhetorik bis hin zu denen, die den Eltern mit mehr Text und weniger Bild das sagen, was sie wohl seit der eigenen Kindheit vergessen haben, wie sehr sich die Kinder selber fördern können, wenn man sie in eine gesunde Umgebung setzt. Waldstunden statt der zweiten oder dritten frühkindlichen Förderungsbeschäftigung.

Letztere Ratgeber sind mir lieber, aber traurig ist es auch, dass sich in den Fragestellungen und Ratgebern manifestiert, wie sehr wir durch den Verlust eines sicheren Kontakts zu uns selbst auch eine Unsicherheit auf Kinder übertragen.

Mit so vielen Ratgeberbildern im Kopf habe ich dann auch ein Buch für Menschen wie mich entdeckt. Es heißt: „Ich will kein Kind. 13 Geschichten über eine unpopuläre Entscheidung.“  von Sonja Siegert und Anja Uhling.  Das ist bereits bestellt und ich bin gespannt, denn nicht nur Frauen ohne Kinderwunsch, sondern auch Männer die ebenso denken , schwul und heterosexuell, kommen darin zu Wort.

Wichtige Stimmen in einem oft sehr einseitig geführten Dialog.

Und da fühlt es sich schon ganz gut an zu sehen, dass man nicht alleine ist mit dieser Einstellung und auch kein egoistischerer Mensch als die Kinderkriegenden. Und zum Thema egoistische Eltern könnte man sicher noch etwas sagen, aber lieber sollen sich alle an einen  Tisch setzen, gerne auch mit Kindern. Für die gibt es auch tolle kindertaugliche Paleorezepte.  Und für die Großen gibt es Süßkartoffelgnocchi. Mit Bratwurst, den wir haben gerade so viele da und die sind so gut!

Süßkartoffelgnocchi mit Bratwurst, Zwiebeln und Birne

2 mittlere Süßkartoffeln
1 Ei, verquirlt
Ca. 80 Gramm Pfeilwurzelstärke
Ca. 4 Esslöffel Kokosmehl
Salz
Pfeffer
Curry
3 Bratwürste
2 kleine Zwiebeln
2 KleineBirnen
Butter

  • Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In Wasser kochen bis sie richtig weich sind.
  • Die Kartoffeln abkühlen lassen und dann mit dem verquirlten Ei, der Pfeilwuzelstärke, dem Salz und dem Pfeffer schön verquirlen bis alle Klümpchen beseitig sind. Nun nach Geschmack einen kleinen halben Teelöffel Curry dazu geben.
  • Das Kokosmehl nach und nach unterrühren, bis der Teig eine gute klebrige Konsistenz hat und sich zu kleinen Rollen formen lässt.
  • Ein Backblech mit Papier auslegen und die Rollen in ca. 1 cm große Stücke schneiden, diese auf dem Blech verteilen und mit der Gabel flach drücken.
  • Das Blech für ca. 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, bis die Konsistenz schön fest ist, etwas wie Gummi. Ein Blech hat für drei Mahlzeiten für Zwei gereicht.
  • Die Zwiebel und die Birnen würfeln, die Bratwürste in Scheiben schneiden und alles schön in Butter anbraten. Salzen und Pfeffern und für die letzten paar Minuten die Gnocchi mit braten.

Guten Appetit!

Das Runde will auf den Tisch – Kokos-Kürbis-Taler und das Gemüse-Desaster

Paleo FladenMan könnte meinen, es gibt nur Kürbisse  und Süßkartoffeln  in den Tiefen meinen Vorratsschrankes. Hmm, nein. Aber ich mag beides sehr gerne und man kann wunderbar vielfältig damit kochen.  Zudem sind sie fantastische Nährstoff-Lieferanten und, was ich besonders wichtig finde bei einer Kohlenhydrat-reduzierten Ernährung: Sie halten den Blutzucker-Spiegel stabil  – also keine Heißhunger-Attacken obwohl doch erst eine Stunde zuvor ordentlich gegessen hatte.

Das mit dem Gemüse, auch wenn ich bei Süßkartoffeln und Kürbissen im Hinblick auf die Gattung wohl nicht von Gemüse sprechen kann, aber ich bin keine Botanikerin, finde ich nach wie vor verwirrend. Manche scheiden aus, einfach wegen ihres Kohlenhydrat-Gehalts, andere mag ich nicht essen, da ich mich frage ob saubere Landwirtschaft dahinter steckt.  Wir scheinen als Spezies ja viel Energie darin zu investieren, den Planeten von unserer belastenden Existenz zu befreien.

Dann wieder gibt es Gemüsesorten, die vertrage ich nicht mehr so ohne weiteres: Von Paprika rülpse ich, dass es nicht mehr zu entschuldigen ist und Tomaten sorgen mitunter für juckende Spannungen der Haut rund um den Mund. Und warum soll ich  mich wieder an etwas gewöhnen, das mir anscheinend nicht gut tut?

Dann Salat: Mag ich nach wie vor sehr gerne, aber ich habe immer etwas Sorge was drin steckt, auch bei Bio und mein Magen verträgt die rohe Struktur auch nur in Maßen. So verringert sich die Liste von ganz alleine und trotzdem ist eigentlich immer etwas Gemüse dabei – nur halt viel weniger. Wo ich früher zwei Zucchini, eine Aubergine und zwei Tomaten angebraten hätte, als Beilage für zwei Personen, reicht heute eine Zucchini voll und ganz. Total abgefahren, manchmal denke ich ich müsste mehr essen, aber einfach nur weil ich es jahrelang so gemacht habe.

Und eine ganz neue Erfahrung ist es auch unterwegs zu sein. Ein Grund für den Wegzug aus der großen Stadt war ja die Sehnsucht nach dem weiten Grün. Hier im Taunus haben wir es gefunden und so machen wir uns regelmäßig bei wunderschönen Wanderungen kaputt oder gehen Paddeln oder oder…der Rucksack ist viel leichter, wenn man nicht noch den nächsten Fix für den Blutzuckerspiegel mitschleppen muss. Manchmal nehme ich pro Forma etwas Kleines mit, denn da ist die heimliche innere Sorge man könnte in der Wildnis Mitteldeutschlands, fern ab jeder Zivilisation, verhungern. Und dann stelle ich meistens fest, dass ich den Proviant zuhause wieder auspacke. Und wer nun mault, dass man dann ja nirgendwo einkehren kann, dem muss ich sagen, dass ich kulinarisch unterwegs selten vom Hocker gehauen wurde und nichts spricht dagegen in der Manier guter alte Ausflugslokale einen fiesen schwarzen Kaffee  oder einen Teebeutel-Tee zu trinken. Das sorgt auch für gedankliche Zeitreisen. Und ganz selten findet man auch kleine Perlen, die dann auch die Geschmacks-Snobs unter den Wanderern (zu denen ich mich oftmals zähle) glücklich machen, mit einer italienischen Kaffeemaschine oder  losem Tee.

Aber zurück zudem was bleibt, wenn man durch eine Ernährungsumstellung sein Nahrungspalette neu sortiert. Es ist mir ein großes Vergnügen zu schauen, was alles möglich ist mit den Dingen, die ich mag. Süßkartoffel-Schoko-Brownie, Rote-Beete-Schoko-Kuchen…lecker oder nomnom wie man wohl sagt.

Ich habe mein Kürbisbrot abgewandelt und eine trockenere Version in Form von Talern oder kleinen Fladen daraus gemacht.

Mein Rezept

1,5 Tasse Kürbiswürfel (ca 250 ml)
100 Gramm  Butter
3-4 Esslöffel Kokosmehl
2-3 Eier (drei, falls der Teig mit zweien zu trocken ist)
Salz
Pfeffer
Cayenne Pfeffer
Getrocknete Korianderblätter

  • Den Ofen auf 200 Grad vorheizen
  • Die Kürbiswürfel in der Butter weich schmoren und dann pürieren.
  • 2 Eier quirlen und unter die etwas abgekühlte Kürbismischung rühren.
  • Das Kokosmehl nach und nach unterrühren, der Teig soll fest aber nicht zu bröselig sein – im Zweifel das dritte Eier hinzufügen
  • Nun nach Geschmack mit den Gewürzen abrunden. Ich empfehle etwas mehr Schärfe, die passt gut zu der buttrigen Süße des Kürbis.
  • Aus dem Teig 4-5 gleichmäßige Kugeln formen und auf dem Backpapier ausgekleideten Backblech zu Fladen drücken.
  • Für ca. 20-25 Minuten in den Ofen. Die Konsistenz sollte am Ende eher etwas trocken und die Oberfläche angebräunt sein.

Tipp: Dazu passen wunderbar krosser Bacon (auf dem Bild ist es gebratener Schweinebauch) und eine Curry-Butter!

Guten Appetit

Weg sein – Auswärts essen (Passau)

Paleo RestaurantIn der großen Stadt war ich lange Zeit daran gewöhnt, regelmäßig essen zu gehen.  Man hatte keinen Stress mit dem Einkaufen und wenn man Freunde traf, blieb niemand auf dem Abwasch sitzen.

Bezahlbare Möglichkeiten gab es viele und noch dazu wirklich gutes Koch-Handwerk. Mutige Rezepte jenseits einer Küche mit weißer oder brauner Soße und dem immer gleichen (Tiefkühl-) Gemüse. Ich selbst habe es so nicht mitbekommen, aber die Vielzahl der Gasthöfe, die noch immer eine entsprechende Karte aufweisen, spricht für sich.

Mit Umstellung der Ernährung kamen ein paar Lieblings-Restaurants nicht mehr in Frage. Hausgemachte Nudeln und Pizza – das wollte ich ja gerade vermeiden. So schrumpfte die Liste an Restaurants erst einmal etwas zusammen. Natürlich kann man anmerken, dass es überall möglich ist einen Salat und ein Stück Fleisch zu bekommen, aber ich möchte nicht überall ein Stück Fleisch essen.  Das ist der Snobismus, den ich mir erlaube, wo immer es mir möglich ist zu schauen, dass die Zutaten aus der Region kommen, aus bewusster Landwirtschaft. Gleiches gilt auch für die tierischen Produkte.

Das Internet hat die entsprechende Suche bedeutend einfacher gemacht und oft reicht tatsächlich ein kurzer Blick auf die Karte um zu schauen, ob es passen könnte.

Und da das bei der Paleo-konformen Ernährung nicht immer so einfach ist, ein überzeugendes Angebot zu finden, habe ich mir vorgenommen, die kulinarischen Fundorte, die sich auftun, zu sammeln. Und wenn jemand Tipps für den Taunus hat – immer gerne her damit!

Auf das Sauvage in Berlin, so etwas wie dem Aushängeschild oder auch dem kulinarischen Missionar der Steinzeit-Ernährung in Deutschland, habe ich ja schon kurz verwiesen. Aber gerade regionale Küchen-Traditionen bieten das ein oder andere, auf das sich der Steinzeit-Gast freuen kann.

Letztes Wochenende hatte sich ein solcher kulinarischer Fundort zu erkennen gegeben – in Passau.

Passau, die verschlafen anmutende mittelkleine Flüsse-Stadt war zuletzt ja vor allem im Zusammenhang mit dem Hochwasser in den Medien zu sehen. Wenn man heute durch die Straßen läuft, blicken einen auch noch erschreckend viele leere Schaufenster kleiner Läden an, aber unzählige Plakate künden von echter Hilfsbereitschaft, mit der sich die Passauer geholfen haben.

Vor dem kleinen Trip nach Passau hatte ich im Internet zwei Bio- Gasthäuser aufgetan, die eine ganz wunderbar ansprechende Karte hatten. Das Haus „Zum Grünen Baum“  war leider Opfer des Hochwassers geworden und dort steckt man noch in der Renovierung.

Das Wirtshaus „Zum Fliegerbauer“ hatte aber offen und wenn man je einen guten Grund für ein Auswärts-Essen gesucht hat, neben dem Genuss, dann hilft vielleicht dieser: Jeder entbehrliche Euro der Einnahmen des Fliegenbauers wird in die Renovierung des Grünen Baumes fließen.

Und wem das als Argument nicht reicht, dem sei versichert: Atmosphäre und Qualität machen einen Besuch mehr als wert!

Ruhig gelegen, knappe fünf Autominuten außerhalb der Innenstadt, kann man im Fliegerbauern in entspannter Atmosphäre regionale Köstlichkeiten aus biologischem Anbau genießen. Entspannt deshalb, weil der Ort einfach schön ist. Nicht gewollt auf Landhaus getrimmt oder gezwungen rustikal sondern einfach schön.

Wenn man ankommt möchte man sich einfach unter einen der Sonnenschirme setzen und nicht mehr aufstehen. Auch die Innen-Räume sahen einladen aus, aber draußen lockte der Sommerabend.

Die Karte war überschaubar, was ich immer beruhigend finde, und auch auf die Nachfrage nach Inhaltsstoffen und dem Verzicht auf Soßenbinder, Brot und Kartoffeln, behielt die unfassbar freundliche Bedienung ihre herzliche Ausstrahlung.

Zu empfehlen sind die kleinen Köstlichkeiten der Brotzeit-Karte: kalter Braten, saures Rindfleisch in Kernöl und Wurstsalat.

Auf der Speisekarte gab es einen köstlichen gemischten Salat mit einer sehr abwechslungsreichen Kombination von Salaten, Rohkost, Blüten und gebeizter Forelle.

Das Highlight war für mich der Hauptgang: Schweinebraten mit Speckkraut. Genauso soll Schweinebratens ein, dem gibt es nichts hinzuzufügen und das Speckkraut hatte eine angenehme Kümmel-Note. Dazu gab es einen grünen Veltiner. Das alles waren Zutaten für einen wirklich ganz wunderbar entspannten Abend in sympathischer Gesellschaft. Der einem zudem die ein oder andere Inspiration für eigene Rezepte mitgegeben hat.

Da solche Auswärts-Essens-Orte tatsächlich selten sind , was nicht an uns als schwierigen Essern sondern an der erschreckend schlimmen Liste an Zusatzstoffen und fragwürdigen Zutaten liegt, die oftmals verwandt werden, bleibt ein solches Fundstück natürlich im Gedächtnis und wird bestimmt wieder besucht!

Passau besuchen!