Das „Weg“ planen, kleiner denken und frischer starten mit selbstgemachter Minze-Kokos-Aloe-Körperbutter

Minze_Körperbutter

Bretagne planen und frischer starten: Minze-Kokos-Aloe Körperbutter

Ein Tag greift momentan wie nahtlos in den anderen und die verfügbare Zeit gibt sich im Trubel so unentschieden wie der Sommer vor der Tür. Ich nehme das einfach mal so hin. Kann ja nicht immer alles gehen. Und so wird das Sommerkleid vielleicht erst im Herbst genäht, dafür gibt es doch wieder Glücksgefühle dank Stallgeruch und auch wenn die Spaziergänge kurz ausfallen, begrüßt einen jeden Tag Sommerluft. Dann kann man das innere Nöltier auch wieder einpacken und einfach mal das Beste draus machen aus dem Mangel an Zeit und ihn für den Moment umbenennen in die Fülle an Eindrücken und Begegnungen.

Aber da Kopfarbeit auch Auszeiten braucht,gibt es kleine Planungsprojekte, die die Vorfreude wecken. Eine der kleinen Wegzeiten wird in eine ehemals temporäre Heimat führen: in die Bretagne. Zwei Semester habe ich in Rennes studiert und möchte die Erfahrungen dieser Zeit nicht missen. Und die neuerliche Liebe zu einer Region. Bretagne, da bemüht jeder gleich zutreffende Bilder wilder Küsten, kalten Wassers und von viel Wind. Das ist aber auch sanftes Innenland, märchenhafter Wald und feinstes Essen. Und es sind ganz eigene Menschen, die Bretonen, etwas auf Distanz, aber dann doch mit einer warmen Herzlichkeit.

Unsere Unterkünfte haben wir wieder über airbnb gesucht und gefunden. Hier suche ich eigentlich immer, wenn wir unterwegs sind. Wir möchten uns selbst versorgen und ich mag es manchmal eine kurze Zeit in den Wohnungen von anderen an einem fremden Ort zu wohnen. Für eine kurze Zeit kann man sich dann den Alltag vor Ort anziehen wie einen geborgten Pullover und ist ein bisschen näher dran, als es im Hotel der Fall ist. Die Kontakte, die ich bisher gemacht habe waren immer herzlich und durch die Fotos zu den Wohnungsangeboten sieht man recht gut, auf was man sich einlässt. Zumal die private Vermittlung günstiger ausfällt als über eine Agentur und die Bandbreite ist so immens, dass für jeden etwas dabei ist. Vom Studenten Zimmer bis zum nordisch-kühlen Fabrikloft – hier kann jeder seine Prioritäten selber setzen. Ich mag es auch im Urlaub lieber dezent und klein. Wir sind ja nur zwei. Hauptsache, ich kann mir ein Frühstück machen oder mal einen Schatz vom lokalen Markt verarbeiten. Und wenn es nicht das totale Plastik-Kunstholz-Desaster ist, in dem ich einfach das Gefühl bekomme, krank zu werden, bin ich auch ehrlich ziemlich blind, was die Vorlieben der Besitzer angeht. Mitunter inspirierte diese Unterkunft nachhaltig, so oder so freue ich mich immer, wenn Menschen ihr Zuhause teilen. Und das lässt mich auch mit dem Gedanken spielen, das Wohnzimmer, das eigentlich Näh- und Gästezimmer ist, vollständig in ein Gästezimmer umzuwandeln und auch zum Gastgeber zu werden. Ich bin da noch nicht durch.

Auf jeden Fall hat sich ein Traumfund ergeben, oder wir hoffen, dass es das ist. Ein Minihaus. Ein kleines Ökohaus. Und wirklich klein. Aber alles drin und mit Regenwasser, guten Materialien und viel Ruhe. Das ganze auf dem Grundstück eines Öko-Architekten, der nebenbei freilaufende Hühner hält und Apfelsaft selber macht. Der Kontakt hat sehr nett begonnen und wir sind gespannt, auch wenn es noch etwas dauert.

Spannend ist es auch, weil es an die Frage anschließt: Wie möchte ich, wie möchten wir zukünftig leben? Der Gedanke bewegt uns ja schon länger. Noch weiter raus aufs Land. Etwas, was einem selbst gehört. In realistischem Umfang, denn es soll unser sein und nicht der Bank gehören. Diese Abhängigkeit von der Schuldentilgung würde mich um den Schlaf bringen.

Deshalb wird immer wieder neu gedacht. Vielleicht erst einmal nur ein Grundstück. Ein Haus aus alten Containern? Durchaus schön, aber mag ich die Vorstellung vom Leben in einer Metallbox? Ein alter Zirkuswagen? Ja, da gehen die Kindheitsträume plötzlich mit einem durch. Oder eben ganz klein und dafür alles ganz nachhaltig und so unabhängig wie möglich. Trocken-WC, Solarenergie, Regenwasser… ein spannender Gedanke und umso schöner wird es sein, einmal in einem solchen Haus zu wohnen und sich zu fragen, wie wäre das? Und die Möglichkeit zu haben, dem Gastgeber so viele Fragen zu stellen, wie man eben ins Französische übersetzen kann, wenn man den Experten schon einmal vor Ort hat. Ich mag die Vorstellung eines Mini-Hauses. Wir sind schon recht rabiat im regelmäßigen Ausmisten und gezügelt im Konsum, aber wenig Platz zwingt einen zu einem noch bewussteren Umgang mit dem eigenen Besitz. Was meine ich alles zu brauchen und was reicht und ist dennoch entspannt? Eine Idee, die mir zunehmend gut gefällt.

Ich mag sehr wie wir leben. Wir haben viel Platz. Fast zu viel. Da es hier Vorlieben für bestimmte Räume gibt, ist uns etwa ein Wohnzimmer gar nicht so wichtig. Mehr Bedeutung hat dann ein Platz, an dem sich Besuch zurückziehen kann, damit er sich wohlfühlt und zur Ruhe kommen kann. Ich habe das Leben in den Berliner Altbauwohnungen genossen und lange Zeit von mir behauptet, es mir nie mehr anders vorstellen zu können. Aber es wandelt sich immer alles, zum Glück. Wie langweilig wäre es sonst.

Momentan nehme ich den vielen Platz als Luxus war, den wir eigentlich nicht bräuchten. Trotzdem wäre Ausziehen momentan ein unnötiger Kostenfaktor und wir haben hier ein Büro, das wir so schwer finden würden. Aber langfristig wäre es schön sich zu beschränken und vielleicht noch eine zweite Heimat zu schaffen, oder oder… Unser aktuelles Zuhause hat mich bereits umdenken zu lassen. Über 200 Jahre ist es alt und die teilweise noch originale Raumaufteilung lässt erahnen, wie anders man früher mit dem individuellem Bedürfnis nach Platz umgegangen ist. War das wirklich schlechter? Manchmal denke ich, wir verlieren einander auch in unseren teils großen Wohnungen. Für mich ist die Abgrenzung und der Rückzug zum Krafttanken eher etwas Innerliches geworden. Und ich brauche Raum um mich herum, der Leben atmet. Weil er genutzt wird, gebraucht wird. Der Kopf rattert und so viele Modelle sind denkbar, wenn man einmal anfängt sich von dem zu lösen, was dem Prestige und dem Wunschbild des alten Bauernhofes entspricht und einmal von einer pragmatischen Seite an das Wohnen-denken herantritt.

Gedankenspiele, die Freude bereiten und einen lernen lassen, denn immer neue Informationen öffnen den Horizont.

Manchmal lese ich dann zu lange und morgens will der Körper so gar nicht durch seine Aufwärmübungen.

Dann hilft eine kalte Dusche und selbstgemachte Minze-Kokos-Körperbutter. Die prickelt auf der Haut und weht einem lange und sachte frisch um die Nase. Und man weiß, was drin ist.

Minze-Kokos-Aloe-Körperbutter 

Kokosöl (fest)
Aloe-Vera Gel nach Wahl, nur ohne schlimme Zusätze und möglichst rein sollte es sein
Pfefferminzöl
Orangenöl
Lavendelöl
Mixer
Schraubglas

Das Aloe Vera Gel sorgt für eine zarte kühle Konsistenz, die weniger fett auf der Haut wirkt als das reine Kokosöl. Gerade im Sommer ein sehr angenehmer Effekt.

  • Das Verhältnis von Kokosöl zu Aloe Vera Gel war bei mir 2:1, das kann man nach Belieben machen, wie man die Konsistenz möchte. (Meine Maßeinheit waren Espressotassen für den Start)
  • Das Kokosöl sollte zum Ausgangspunkt recht fest sein, also lieber noch mal zwanzig Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann das Kokosöl mit dem Mixer kräftig aufschlagen, man merkt dabei schnell wie sich die Konsistenz verändert und die Masse fluffiger wird. Wenn die Masse aufgeschlagen ist, sie soll auch nicht zu warm geschlagen werden, das Aloe Vera Gel und die Duftöle drunter rühren.
  • Ich habe etwa 20 Tropfen Pfefferminzöl mit 10-12 Tropfen Orange und 10 Tropfen Lavendel gemischt (darauf achte, dass es hochwertige Bio-Öle sind, die auch auf dem Körper verwandt werden dürfen). Aber da sollte man auf die eigene Nase hören. Ich kann mir auch andere Kombinationen gut vorstellen (Pfefferminz-Zimt, Orange-Minze,…).

Ich werde die Kokos-Aloe Vera-Mischung auch noch einmal ohne Duft für das Gesicht anrühren und die Minze-Mischung knete ich mir ganz gerne mal in die Locken. Es riecht gut ist besser als jedes Chemie-Haarwachs. Es reicht eigentlich das, was nach dem Eincremen an den Händen ist.

Einen duftigen Start!

Sommer vor der Tür – Kokos-Erdbeer-Smoothie und Freibad-Spaß

SmoothieDie sonnigen Sommertage wollen genutzt sein – wer weiß wie lange sie sich halten. Statt Sommer-Urlaub steht bei uns noch immer die Erkundung der neuen Heimat Taunus im Vordergrund.
Einschließlich der lokalen Freibäder.  Der Taunus ist leider nicht so reich an Bade-Seen aber im großen Berlin habe ich es in Ermanglung eines Autos auch nur einmal im Jahr an die Havel geschafft, von daher wäre es unsinnig sich zu beklagen. Stattdessen genieße ich die Zeitreise, die jeder Gang ins Freibad bedeutet.

Denn fantastischerweise wird man dort von einer Geräuschkulisse empfangen, die sich wohl auch in den nächsten zwanzig Jahren nicht ändern wird.

Dazu die Gerüche nach warmem Gras, Sonnenmilch und altem Pommes-Fett – auf einmal weiß ich ganz genau wie es war, sich mit den Freundinnen aufs Rad zu schwingen und zu überlegen, ob das Geld noch für eine bunte Tüte mit Schlümpfen reicht.

Gerade wird mir erst bewusst, dass ich seit über einem Jahr kein Weingummi mehr gegessen habe – ich hätte nicht gedacht, dass es mal soweit kommt. Eines der beliebtesten nachmittäglichen Stress-Essen am Schreibtisch, bei dem man völlig die Kontrolle verlieren kann, wie viel man isst, da der Griff in die Tüte so automatisch geschieht.

Und wie dumm ich war, wider besseren Wissens wurde das Gehirn ausgeschaltet und im eigenen Interesse der Werbung geglaubt – das Zeug ist ja quasi fettfrei! Na dann! Her mit dem Zucker und den Konzentrationslöchern und den Energietiefs….und dem Rettungsring fürs Freibad.

Ne, damit ist Schluss. Und ich vermisse es nicht (mehr). Der Zuckerentzug war hart, aber heilsam. Aber ich schweife ab – ein Gang ins Freibad ist das Abtauchen in eigene Erinnerungen und dadurch auch ein Gefühl wie Sommerferien.  Eine gewisse Ausgelassenheit oder kribbelnde Unruhe, die der konstante Lärmpegel erzeugt. Wer sich drauf einlässt, kann dennoch Entspannung finden. Beispielsweise bei dem Gedanken, dass es unglaublich schön ist, nicht noch einmal 14 Jahre sein müssen: Sozial- und Gruppenstudien sind nämlich eine andere Sache, die sich im Freibad auf Vortrefflichste anstellen lassen. Und schnell wird klar: Die, die dort groß werden, haben es verdammt noch mal nicht leicht. Und manche Diskussionen und Verhaltensweisen werden sich wohl nie ändern, die Accessoires sind heute andere aber ob 50er, 80er oder heute – die Grundthemen, die da geklärt und untereinander getestet werden, bleiben gleich.

Vor so viel Umfeld-Beobachtung (etwas, das ich scheinend von meinem Vater geerbt habe und früher einen ganz furchtbaren Wesenszug fand, denn: man starrt Menschen nicht an – heute verstehe ich die Faszination menschlicher Verhaltensweisen besser) kommt man dann kaum zum Lesen und die Zeit verfliegt!

Wenn man es nicht ins Freibad wagt oder wenn die Abkühlung im Planschbecken nicht ausgereicht hat, dann empfehle ich sommerliches „Comfort-Food“!

Und keine Sorge, so lecker es ist, der Körper setzt einem ganz automatisch eine Grenze!

Erdbeer-Kokos-Shake (2 Portionen)

Das Rezept

1 Dose gekühlte Kokosmilch (ich nehme gerne die von Alnatura)
1 Tasse frische Erdbeeren (es geht auch mit gefrorenem Obst aber wenn Saison ist…)
Spritzer Zitronensaft
2 Esslöffel Xucker nach Wahl
1 Teelöffel Vanille

  • Alle Zutaten mit dem Stabmixer schön schaumig pürieren. Wem das Ergebnis zu dickflüssig ist, der kann etwas Wasser hinzufügen.
  • Für ca. 15 Minuten in die Tiefkühlung geben, auf Gläser verteilen und dann ab und mit den Gläsern in die Sonne setzen.

Drei Tipps:

Comfort Food soll kein Essen ersetzen, aber dieser Shake macht wunderbar satt und hat mir früher im Büro schon mal das Mittagessen ersetzt.
Wenn man den Shake im Tiefkühler vergisst, wird ein leckeres Erdbeereis draus.
Sehr zu empfehlen sind auch die Varianten Himbeer-Minze oder Kiwi-Erdbeer.

Sommer genießen!

Schoko-Tage-in-Berlin-Cookies

Natürlich könnte man es sich einfach machen und auf Reisen „cheaten“ . Aber die zweimal, die ich das gemacht habe, wurden umgehend vom Körper kommentiert. Ja klar, das ist doch nur eingebildet und herbeigeredet – nein, es ist tatsächlich so, dass der Körper sensibilisiert wird und plötzlich „Dreck“ als solchen erkennt.
Deshalb bleibe ich konsequent, auch wenn dies mitunter bedeutet, dass einem Außenstehende einen Spleen attestieren oder es als unangenehm empfinden, wenn man im Restaurant genau nachfragt, was in den Saucen ist und darum bittet die  Kartoffeln wegzulassen. Ganz ehrlich – das ist nicht mein Problem, da projizieren die Leute dann ihre eigenen Unsicherheiten und fühlen sich unwohl, weil man vermeintlich unbequem ist. Nicht alle, aber viele reagieren so. Was schade ist. Denn freundlich nachgefragt, ist dies kein Affront gegen Kellner, sondern kann auch ein netter Einstieg in ein Gespräch sein.

Aber das ist ein Thema für sich.

Morgen geht es also wieder in die große Stadt Berlin, die alte Heimat. Sicher, es gibt das wunderbare Sauvage Restaurant, das köstliche Paleo-Küche bietet aber da waren wir schon oft und die Preise sind, bei aller Qualität, nicht für jeden Anlass passend. Ich würde es dennoch jedem empfehlen, der die Vielseitigkeit „steinzeitlicher“ Ernährung kennenlernen möchte.  Es ist für mich immer noch eines der Highlights im ausufernden Berliner Restaurant-Betrieb und ein Erlebnis für Freunde hochwertiger Küche, egal ob Paleo oder nicht.
Also diesmal nicht Sauvage,  sondern eine kleine Vorratstasche und weil wir so lange Auto fahren, gibt es ein Ausnahme-Goody für unterwegs. Ich bin übrigens gut im Ausnahmen finden. Irgendwie muss der Back-Wahn ja gerechtfertigt werden:
Paleo-Schoko-Kokos-Cookies!!

Mein Rezept

100 Gramm Mandelmehl
1 Esslöffel Kokosmehl
3 großzügige Esslöffel reines Kakao-Pulver
½ Tafel bittere Schokolade, gehackt (mind. 85% Kakao)
60 Gramm Butter
1 Prise Salz
3-4 Esslöffel Xucker
2 Teelöffel Vanille
1-2 Handvoll Kokos-Chips

  • Ofen auf 190 Grad vorheizen.
  • Alle Zutaten zu einem geschmeidigen festen Teig kneten.
  • Kleine Kugeln formen (etwa 16 Stücke), auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und zu Plätzchen drücken.
  • Für ca. 10-12 Minuten in den Ofen (sie sollen nicht zu dunkel werden!) Dann den Ofen ausschalten und noch weitere 5 Minuten darin ruhen lassen.
  • Jetzt die Cookies aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Wer kann, wartet einen Tag! Es lohnt sich.

Guten Appetit!

Fernweh-Fisch-Kokos-Frikadellen

collageMeine intensivsten Erinnerungen sind bei mir tatsächlich mit Essen verknüpft, ich kann mich sehr präzise an bestimmte Gerichte und Essenssituationen erinnern, die sich mir eingebrannt haben.
Besonders schön ist es dann, wenn plötzlich Erinnerungen durch bestimmte Geschmäcker und Gerüche wachgerufen werden.  An grauen Tagen wie diesen lässt sich so etwas auch wunderbar nutzen, um sich über das Essen an ferne warme Orte zu entziehen.

Deshalb eine etwas wilde Fischkreation, die mich, dank der Gewürze, an den Aufenthalt auf einer kleinen Insel im Indischen Ozean erinnert.

Aber Vorsicht: Wer keine Frittier-Gerüche in der Küche mag, sollte jetzt neu suchen. Selbst ich gerate da manchmal an meinen kleinen inneren Spießer – aber der Geschmack macht es wett!

Meine Zutaten:

250-300 Gramm Kabeljau
1 mittelgroße Süßkartoffel (auch etwa 250 Gramm) gekocht
2 Eier
3-4 Esslöffel Kokosraspeln
Currypulver
Cayenne-Pfeffer
Salz
Schwarzer Pfeffer
Spritzer Zitrone/Limette
2-3 Esslöffel gehackter frischer Koriander
Eine Prise geriebener Ingwer
Kokosöl

  • Die weichgekochte Süßkartoffel schälen und mit der Gabel  grob zerdrücken.
  • Das Fischfilet ebenfalls mit der Gabel grob teilen.
  • Fisch und Süßkartoffel mit einem Ei vermengen. Zitronensaft, Koriander, Salz, Pfeffer, Cayenne-Peffer, Ingwer und großzügig Curry dazu geben und alles ordentlich mischen.
  • Das zweite Ei in einem kleinen Teller verquirlen, die Kokosflocken auf einen zweiten Teller geben und dazu stellen.
  • Nun aus der Fischmasse 5-6 gleichmäßige Kugeln formen und diese erst im Ei und dann in den Kokosraspeln wenden.
  • Soviel Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, dass die Fischbällchen bis ca. zur Hälfte darin schwimmen. Und nun von beiden Seiten je ca. 6 Minuten frittieren/braten, bis sie eine goldbraune Färbung haben.

Vorsicht: Bei den Kokosraspeln wird aus Braun sehr schnell Schwarz.

Ich esse die Frikadellen gerne so, aber lecker ist als Begleitung auch ein einfacher grüner Salat mit etwas saurem Apfel (Elstar), einfach nur mit Salz, Pfeffer und einem milden Olivenöl angemacht.

Guten Appetit!