Topf

In den Topf kommt immer wieder Neues. Und in den Ofen auch. Kurz vorneweg: Da ich absolut kein Mensch für das strenge Kochen nach Rezepten bin, werde ich versuchen, meine Rezepte nachvollziehbar zu machen. Zumal, mit etwas Übung im Kochen dürfte das, was ich auftische, kein Problem sein. Wenn mir die Mengenangaben fehlen, beschreibe ich einfach die Konsistenz, denn das ist meist eh die bessere Einschätzung, meiner Erfahrung nach.

Ohne was ich nicht kochen kann:

FETT!!!! Und jetzt ganz schnell alle Industrielügen über gesunde Margarine und fettreduzierte Ernährung vergessen. Wir brauchen Fett. Fett ist gut. Was wir nicht brauchen, sind diese Mengen an Kohlehydraten, mit denen uns die Industrie Tag für Tag vollstopft. Gebackenes schmeckt besser mit Butter, Schmalz ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten und Kokosfett ist ein Allround-Super-Genie.

Fleisch – ja, eine wichtiger Bestandteil, oder sagen wir besser: Tier. Denn es geht nicht darum, sich tagtäglich Berge an proteinhaltigem Fleisch einzuverleiben. Ich könnte glaube ich drei Steaks essen und wäre nicht satt, aber ein Schälchen selbstgekochter Knochenbrühe ist das Geheimrezept für einen Kickstart in den Tag, der für Stunden sättigt und den Körper mit Nährstoffen versorgt.

Für alles Fleisch, das bei uns auf den Tisch kommt, gilt: Weiderind und artgerechte Haltung, kein Kraftfutter und schnelles Hochzüchten. Leider ist es gar nicht so leicht, Quellen für Fleisch aus Robusthaltung zu finden. Ich sammle weiter und werde gerne teilen! Momentan liefert uns DHL einen monatlichen Fleisch- und Knochenberg, der dann in der Kühltruhe verschwindet.

Und keine abwechslungsreiche Paleoküche ohne Nussmehle: Was für eine Entdeckung (Kokosmehl, Mandelmehl. Pfeilwurzelmehl, Walnussmehl. Flohsamenmehl…)! Ich habe immer Nussmehle auf Vorrat und erweitere das Repertoire an Paleo-„Broten“, Kuchen und Keksen. Manchmal muss man etwas suchen, aber es gibt gute Bezugsquellen.

Eier! Omelettes, Frittatas, Rührei, Crepes, Souffles……von freilaufenden Hühnern, die die Sonne gesehen haben und Platz zum Picken und für andere Sachen haben, die Hühner so machen.

Xucker – Xylithol –Birkenzucker: Mein Süßungsmittel der Wahl. Es ist geschmacklich näher am Zucker als Stevia (das ich leider nicht mag) und nicht so ausgeprägt wie Honig (der mich immer an Vollkornkuchen aus den 80ern erinnert). Xucker lässt sich zudem wunderbar zu Sirup verkochen und karamelisiert, was für viele Kuchen super ist.
Seit einem Jahr ernähre ich mich nach dem Paleo-Prinzip. Ich habe nicht das Gefühl, auf irgendetwas zu verzichten, nur weil ich kein Getreide, Reis, Milchprodukte oder Zucker esse. Stattdessen sind viele kleine Alltagsbeschwerden weg. Und die Herausforderung macht Spaß, sich eine neue Küche zu erschließen und neue, saubere Nahrungsmittelquellen aufzutun.
Und neben all diesem Grundsätzlichen ist es einfach die soziale Funktion des Essens, die ich so schätze. Die besten Gespräche, an die ich mich erinnere, waren mit lieben Menschen an einem Esstisch.

Hier geht’s zum Topf.

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